Aktuelles 2021 und Presseschau


Einladung

Der Heimat- und Bürgerverein Wanheim-Angerhausen e.V. lädt seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung ein.

 

Freitag, 26.11.2021

18:00 Uhr

Rheinlust Terrassen, Kalkumer Str. 10, Duisburg- Wanheim

 

Wichtiger Hinweis:

Aus Sicherheitsgründen müssen wir auf die Einhaltung der Corona Schutzverordnung mit den  3 G Regeln hinweisen. Einlass haben nur Geimpfte, Genesende und Getestete.

 

Tagesordnung der Jahreshauptversammlung

1.      Eröffnung der JHV / Totenehrung

2.      Genehmigung der Tagesordnung/ Geschäftsordnung

3.      Jubilarehrung

4.      Bericht des Vorstandes

5.      Bericht des Kassierers

6.      Bericht der Kassenprüfer

7.      Aussprache zu den Berichten

8.      Entlastung des Vorstandes

9.      Vorstandswahlen laut Satzung:

1. Vorsitzender,

1. Kassierer und 3 Beisitzer

10.  Wahl der Kassenprüfer

11.  Anfragen, Anregungen und Verschiedenes

 

Gäste sind herzlich willkommen!

 

Mit freundlichen Grüßen

1. Vorsitzender

 

Theo Küpper


WAZ / NRZ Duisburg 25. September 2021

RHEINLUSTTERRASSEN: SO GEHT ES MIT DUISBURGS RESTAURANT WEITER

GASTRONOMIE

Rheinlustterrassen: So geht es mit dem Restaurant weiter

Marius Fuhrmann

24.09.2021, 13:52

Lesedauer: 4 Minuten

 

Die Rheinlust-Terrassen sind seit drei Jahren geschlossen. Immer wieder gab es Probleme für die Pächter.

 

DUISBURG-WANHEIM.
 
Die Rheinlust-Terrassen in Duisburg-Wanheim sollen wieder öffnen. Nur ein letztes Hindernis muss noch ausgeräumt werden, bis es soweit ist.
Ein Ur-Wanheimer ist es, der den Rheinlust-Terrassen in Duisburg-Wanheim neues Leben einhauchen will: Seit 30 Jahren lebt Rüdiger Kreppel in dem Stadtteil und vermisst wie so viele Menschen eine Gaststätte, die den Ort zusammenhält. Das will er ändern: Die Rheinlustterrassen will er als attraktives Ausflugslokal wieder öffnen
 
Ein Eröffnungstermin steht allerdings noch nicht fest, denn zunächst muss das Lokal behindertengerecht ausgebaut werden. "Es hat etwas gedauert, bis wir die notwendigen Unterlagen für den Bauantrag zusammen hatten", sagt Kreppel, der die Rheinlustterrassen im September vor zwei Jahren gepachtet hat. "Wir haben hier in Wanheim nichts mehr, wo man sich in der Nachbarschaft treffen kann - ein Ort ohne Kneipe ist kein Wohnort", meint er.
Rheinlust-Terrassen sollen zum Bistro mit Rheinblick werden.
"Die Rheinlust lebt von ihren Vereinen: Der Männergesangsverein kommt regelmäßig, ebenso der Bürgerverein. Das Lokal soll wieder zum Treffpunkt werden." Kreppel will das Restaurant erhalten, damit der beliebte Treffpunkt nicht verschwindet. Deswegen hat er bereits mit Renovierungen begonnen: "Das Erdgeschoss haben wir gemacht, jetzt ist die erste Etage dran, damit auch der Bürgersaal wieder gut aussieht."
Rheinlust-Terrassen in Wanheim sollen Ausflugs- und Weinlokal werden.
Seine Pläne: Ein Bistrorante, wie er es nennt. "Es soll nicht nur eine reine Eckkneipe sein, sondern auch Weinstube und Ausflugslokal." Kreppel plant ein kleines gastronomisches Angebot. Und die Lautstärke? Immer wieder hatte sich über die Jahre der jeweilige Betreiber des Lokals mit den Klagen eines Nachbarn konfrontiert gesehen, der sich regelmäßig über den Geräuschpegel beschwerte und gerichtlich dagegen vorging. Dazu Kreppel: "Das Thema 22 Uhr werden wir uns vornehmen, wenn es wieder losgeht. Nach dem langen Stillstand wollen wir endlich vorankommen."
Bis es soweit ist, kann es allerdings noch eine Weile dauern: Denn erst muss das Lokal behindertengerecht ausgebaut werden, sagt Frank Orschel, Vorsitzender der Trägergemeinschaft. "Es muss ein behindertengerechter Aufzug hinein, Behindertentoiletten sowie eine elektrische Tür, damit auch Rollstuhlfahrer hineinkönnen. Dafür haben wir jetzt einen Bauantrag vorbereitet", schildert er. Mit der Einreichung will die Trägergemeinschaft allerdings warten, bis die Finanzierung sichergestellt ist.
Vorsitzender der Trägergemeinschaft sieht Finanzierung gesichert
 
Damit sieht es laut Orschel gut aus: "Wir haben von einer Tombola noch 3000 Euro übrig, ich werde außerdem noch die Sparkassenstiftung anschreiben." Lift und Bauantrag wurden durch Privatleute finanziert. Die laufenden Kosten trage Rüdiger Kreppel, der auch die Anlage in Schuss hält, selbst.
Orschel rechnet mit Umbaukosten von rund 50.000 Euro. "Das sind natürlich Kosten, mit denen keiner gerechnet hat. Auch diese Lärmschutzgutachten, Brandschutzgutachten gehen ins Geld, bevor das Lokal etwas abwirft."
Mehrere Vereine seien daher aus der Trägergemeinschaft ausgetreten, nämlich die AG 60 plus der SPD sowie der Kleingartenverein Feierabend. Auch der Sparclub sei nicht mehr an Bord. Doch Orschel beschwichtigt: "Das klingt, als sei alles auf dem absteigenden Ast, diese Rückzüge fallen jedoch nicht ins Gewicht."
In einem Jahr, so hofft er, sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen sein. Die Kneipe, die so viele als Ortstreffpunkt kennen, wäre dann vier Jahre geschlossen gewesen.
 
RHEINLUSTTERRASSEN: TRÄGERGEMEINSCHAFT MUSS UMBAU ZAHLEN
Wie Maximilian Böttner, Sprecher der Stadt Duisburg, mitteilt, liege ein formeller Bauantrag durch die Trägergemeinschaft noch nicht vor, genauso wenig wie eine Bauvoranfrage. Vielmehr befinde sich diese in Abstimmung mit der Bauordnung.
Die Stadt bedauere, dass die Rheinlust-Terrassen so lange leerstehenden, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei jedoch zu akzeptieren. "Die Zwischenzeit wurde aber genutzt, um rechtlich tragfähige Nutzungsoptionen für das Objekt zu finden", bekräftigt Böttner. Was das Immobilienmanagement Duisburg (IMD), Eigentümer des Gebäudes, damit vorhat, will die Stadt aufgrund des laufenden Abstimmungsprozesses nicht sagen.
Frank Orschel hatte kritisiert, dass die Trägergemeinschaft für den Umbau des Lokals aufkommen muss. Böttner entgegnet: "Der Nutzungsänderung liegen Interessen des Trägers zugrunde, daher muss sie die Kosten tragen."
 

Ein neues "Kunstwerk" an der Rheinpromenade


Foto: Oliver Müller / FUNKE Foto Services

WAZ /NRZ Duisburg vom 21.07.2021

 

Von Marius Fuhrmann

Sorgen um die Sicherheit

Auch Feuerwehr und Rettungsdienst müssen vor den Schranken der Bahnübergänge in Alt-Wanheim warten. Die Stadt sieht darin kein Risiko bei Notfällen – Anwohner schon

Wanheim Wenn sich die Schranken senken rund um Alt-Wanheim , beginnt für die Anwohner ein Nervenspiel. Auch Yalcin Eroglu steht oft minutenlang vor den rot-weißen Baken, ehe der Güterzug der Hüttenwerke vorbeirollt. Eroglu sieht darin vor allem ein Sicherheitsproblem: Denn auch Rettungswagen müssen vor den Schranken warten. Für Notfälle, befürchtet er, könnte Hilfe zu spät kommen.

Eroglu wohnt seit mehr als 20 Jahren an der Wanheimer Straße. Dass sich die Schranken an den Bahnübergängen Heiligenbaumstraße, Atroper Straße, Neuenhofstraße und im Norden der Wanheimer Straße mehrmals täglich senken, daran ist er gewöhnt. „Die Schranken gehen auch an allen vier Stellen gleichzeitig runter. Das plane ich auf dem Weg von oder zur Arbeit ein“, sagt er.

Auch Einsatzfahrzeuge müssen vor den Bahnübergängen warten. Einmal, erzählt Eroglu, hat er einen Rettungswagen beobachtet, der vor der Schranke stand. „Der kam mit Blaulicht um die Ecke geschossen und musste dann erstmal stehen bleiben“, schildert er.

Häufig dauere es bis zu 15 Minuten, bis die Schranken wieder hochgehen. „Die senken sich auch schon deutlich zu früh. Manchmal kommt nicht einmal ein Zug vorbei.“ So geschehen an einem Samstag Ende Juni, als die Schranken sogar für eine halbe Stunde geschlossen blieben.

Das Problem ist nicht neu: Schon seit Jahren setzt sich der Bürgerverein um seinen Vorsitzenden Theo Küpper für eine engere Taktung der Züge ein. Er weiß: „Die Feuerwehr kann bei Schadenslagen noch eingreifen, aber nur, solange der Zug steht.“

Mehrfach hätten die Anwohner mit Stadt und DB Netz AG schon an einem Tisch gesessen. Diese ließen im Oktober 2017 eine Woche lang die Schließungszeiten der Schranken dokumentieren. Das Ergebnis: Bei rund 400 Zugfahrten blieben sie in rund zwei Drittel der Fälle kürzer als fünf Minuten unten, bei etwa einem Drittel länger als fünf Minuten. Zudem betrugen die Phasen der geöffneten Schranken zwischen den Schließzeiten zum Teil weniger als fünf Minuten.

Stadtsprecher: „Bisher hat es nie Probleme gegeben“

Zwei Drittel der Züge, auch das stellte die Analyse fest, fuhren mit weniger als 35 Stundenkilometern – erlaubt sind 50 km/h – an dem Ort vorbei, was zu den langen Schließungszeiten führe. „Die Schließzeiten sind nicht optimal, aber zu kurz, um dagegen klagen zu können. Wir Anwohner kämpfen alle dafür, dass die DB Netz die Taktung der Züge entzerrt und die Fahrten in schwächere Verkehrszeiten verlegt“, sagt Küpper.

Dass Einsatzfahrzeuge von Rettungsdienst oder Feuerwehr vor einer geschlossenen Schranke warten müssen, sei der absolute Ausnahmefall, entgegnet Stadtsprecher Sebastian Hiedels. „Uns ist zudem kein Fall bekannt, in dem ein Patient deswegen Schaden erlitten hat, oder dass es generell zu Problemen gekommen wäre“, sagt er.

Das Verfahren, das Feuerwehr und Bahntochter für Einsätze in Alt-Wanheim miteinander abgestimmt hätten, habe sich bewährt. „Dabei wird der Fahrdienstleiter, der für die Bahnübergänge zuständig ist, über einen bevorstehenden Einsatz informiert, und es werden Maßnahmen besprochen.“

Feuerwehr und Bahn besprechen sich im Einsatzfall kurzfristig

 

Dabei komme es zu einem Zeitpolster von einigen Minuten, bis die Rettungskräfte einen Bahnübergang erreichen. Der Fahrdienstleiter könne diese Zeit nutzen, um Züge anzuhalten und um Schranken frei zu halten oder wieder zu öffnen. Dies sei das grundsätzliche Vorgehen. „Sollte ein Zug nicht mehr gestoppt werden können, werden die Bahnübergänge genannt, die als erstes wieder geöffnet werden können“, so Hiedels. Wenn kein Zug komme, könnten die Rettungskräfte alle Bahnübergänge nutzen.


NRZ/ WAZ Duisburg 20.05.2021


SCHWIMMEN
Duisburg Sport plant Hallenbad-Neubau mit einem Highlight
Monique de Cleur
Aktualisiert: 20.05.2021, 17:44
Lesedauer: 4 Minuten
Schwimmer können sich im neuen Hallenbad Großenbaum über elf Bahnen in zwei Becken freuen: Hobbyschwimmer bekommen ein eigenes 25-Meter-Becken, Duisburger Vereine und Schulen ebenfalls.
Foto: Rolf Vennenbernd / dpa
DUISBURG-GROSSENBAUM 20 Millionen Euro soll das neue Hallenbad Großenbaum mit zwei 25-Meter-Schwimmbecken kosten. Was der erste Entwurf von Duisburg Sport vorsieht.
Drei Schwimmbecken, je ein eigener Bereich für Vereine und Schulen sowie Freizeitsportler, eine Dachterrasse zum Sonnenbaden: Das sind die Pläne für den Neubau des Hallenbads Großenbaum. Duisburg Sport hat die Projektsteuerung für das neue Bad inzwischen ausgeschrieben. Es soll netto knapp 20 Millionen Euro kosten. Das sind die Pläne im Detail.
Neues Hallenbad Großenbaum bekommt zwei 25-Meter-Becken zum Schwimmen
Ein Becken mehr als bisher soll das neue Hallenbad Großenbaum an selber Stelle bieten: Nach Fertigstellung sollen sich Freizeitschwimmer in einem 25-Meter-Becken mit fünf Bahnen fit halten können (12,50 Meter breit; 0,75 bis zwei Meter tief). Wärmebänke und Liegen sorgen für Entspannung zwischen den Badegängen.
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Schulen und Vereine bekommen ein eigenes Becken mit sechs Bahnen à 25 Metern (16,67 Meter breit, 0,6 bis zwei Meter tief). Letzteres soll mit einem sogenannten Teilhubboden ausgestattet werden, damit wird auf einem Teil des Beckens die Wassertiefe flexibel einstellbar. Auch in diesem Bereich sind Wärmebänke geplant.
Vereine und Schulen sowie Hobbyschwimmer können gleichzeitig trainieren
Vereine und Schule bekommen einen eigenen Eingang an der Rückseite des Bads, Freizeitschwimmer gehen vorne rein. Drinnen verteilen sich die Nutzer nicht nur auf verschiedene Becken, auch akustisch sollen die beiden Bereiche getrennt sein. Die getrennten Becken sollen dafür sorgen, dass Vereine und Schulen sowie Hobbyschwimmer gleichzeitig trainieren können.

SCHWIMMEN
Das ist ein erster Entwurf von Duisburg Sport für das neue Hallenbad Großenbaum: Links ein 25-Meter-Becken für Hobbyschwimmer, rechts eines für Vereine und Schulen, dazwischen ein Lehrschwimmbecken.

Beim dritten Becken handelt es sich um ein Kurs- und Lehrschwimmbecken mit sechs Bahnen auf sechs mal 12,50 Metern und einer Wassertiefe zwischen 60 Zentimetern und 1,25 Metern. Zum Planschen wird es einen separaten Eltern-Kind-Bereich mit 40 m2 Wasserfläche und höchstens 60 Zentimetern Tiefe geben.
Ein Highlight soll eine Dachterrasse zum Sonnenbaden werden; entsprechend soll das Dach zum Teil begrünt zur Liegewiese werden. Bei dieser Idee handelt es sich um eine attraktive Notlösung: Weil der Neubau deutlich größer ausfällt als der Altbau, um Platz für das zusätzliche 25-Meter-Becken zu schaffen, bleibt ebenerdig kein Platz für eine Liegewiese.
Neues Hallenbad in Duisburg-Großenbaum soll 2025 eröffnet werden
Für den Neubau inklusive Abriss des bisherigen Hallenbads kalkuliert Duisburg Sport mit Kosten von 19,5 Millionen Euro netto; sobald die Kostenberechnung vorliegt, soll die Zustimmung der Politik beantragt werden. Innerhalb von vier Jahren nach Auftragsvergabe soll das neue Hallenbad stehen.
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Dazu soll es jetzt schnell gehen: Projektsteuerer können sich bis zum 31. Mai am Teilnahmewettbewerb beteiligen. Anschließend will Duisburg Sport geeignete Bewerber zur Abgabe eines konkreten Angebots auffordern. Ab Mitte August sollen dann die Planungs- und Bauleistungen starten, so dass die ersten Schwimmer ihre Bahnen bestenfalls im Sommer 2025 ziehen könnten.
Vorher muss für den Abriss allerdings noch eine Spezialfirma anrücken: An der Fassade sowie im Inneren des alten Großenbaumer Hallenbads gibt es an einigen Stellen Schadstoffbelastungen, unter anderem mit Asbest und PCB. Die betroffenen Materialien müssen fachgerecht entsorgt werden, eine Gesundheitsgefahr bestand und besteht für Nutzer des Bads nach Angaben der Stadt nicht.
Für Schwimmer bedeutet das Warten aufs neue Bad eine Durststrecke von einigen Jahren: Laut Stadt kann das alte Bad "bis Ende 2022 in Betrieb bleiben".
>> NEUBAU HALLENBAD GROSSENBAUM: DER PREIS IST NICHT ALLES
" Das komplette neue Hallenbad Großenbaum soll behindertengerecht und barrierefrei geplant werden.
" Einige Pkw-Stellplätze sind eingeplant; Besucher können außerdem den Parkplatz der Gesamtschule nutzen. Für Fahrräder wird es am neuen Hallenbad 22 Stellplätze geben.
" Das Grundstück des bisherigen Großenbaumer Hallenbads misst 3500 Quadratmeter. Bislang gibt es dort ein 25-Meter-Becken und ein Lehrschwimmbecken.

 

WAZ/ NRZ Duisburg 19.05.2021

DUISPORT

Mieter für umstrittene Halle vor „Tiger & Turtle“ gesucht 

Annette Kalscheur

 

18.05.2021, 10:36


Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Gegen den Bau gab es Protest: Für die riesige Lagerhalle vor der Landmarke Tiger & Turtle sucht Duisport auch nach einem halben Jahr noch Mieter.

Logistikhallen gibt es in Duisburg viele. Eine steht aber im besonderen Fokus, weil sie zu Füßen der Landmarke „Tiger & Turtle“ steht und gegen Bürgerprotest im Sommer 2020 gebaut wurde. Dass sie bis heute nur wenig genutzt ist, lässt neue Wut aufkommen, wie Leserbriefe an diese Redaktion schließen lassen.

Auf dem Immobilienportal Immoscout bietet Duisport als Eigner 9300 Quadratmeter Lager- oder Produktionsfläche an, eine Bodenbelastung von 700 Kilo pro Quadratmeter sind möglich bei einer Deckenhöhe von 12,2 Metern. Baujahr: 2020. Objektzustand: Erstbezug.

Duisport-Sprecherin: Verhandlungen zur Vermietung laufen

Auf Anfrage erklärt Hafensprecherin Linda Wosnitza: „Die Halle ist für logistische Zwecke geplant und geeignet und hat zwei Abschnitte mit ca. 9.300 m² und 6.000 m².“ Der kleinere Abschnitt der Halle sei seit Jahresbeginn vermietet. Gespräche zum weiteren Abschnitt laufen, über die Verhandlungen wolle man aber keine Auskünfte geben. Die Fläche werde solange weiter auf dem Markt angeboten.

 

Wie hoch die Kosten für die Halle waren, will die Sprecherin nicht verraten, Fördermittel seien „für Objekte dieser Art generell nicht vorgesehen“.

Emotionale Debatte zwischen Künstlern, Bürgern und dem Hafenchef Staake

Rückblick: Der Bau war und ist vom Bebauungsplan gedeckt und rechtens, dennoch hatte er im letzten Jahr für viele Diskussionen gesorgt. Vorwürfe gingen in Richtung Politik, dass sie den Bebauungsplan nach Fertigstellung der Landmarke nicht rechtzeitig aktualisiert haben. Dieser stammte noch aus einer Zeit, als „Tiger & Turtle“ nicht mal Phantasie war. Auch die Künstler Heike Mutter und Ulrich Genth, die die achterbahnartige Großskulptur geschaffen haben, zeigten sich „total enttäuscht“, „fassungslos“.

 

Killt Kommerz also Kunst? Die Hafengesellschaft wollte sich auf diese Diskussion gar nicht erst einlassen. Ohne ihr Engagement, die damals größte Duisburger Dreckschleuder MHD-Sudamin-Hütte abzuwickeln und mit Logport 2 das Gelände neu zu bespielen, gäbe es weder die Hildebrand-Höhe noch das Kunstwerk.


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WAZ vom 06.05.2021 // Neues Drachenboot-Zentrum
Die Wanheimer Kanugilde will das frühere Cafe Wolfssee und das ehemalige Feuerwehr-Gebäude auf dem Gelände zu einem modernen Zentrum für Drachenbootsport ausbauen.
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Mitteilung des Heimat- und Bürgervereine.V. an alle Mitglieder im Oktober 2020
 

Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

 

im Zeichen der Corona Pandemie mit den gesetzlichen Einschränkungen war es uns nicht möglich Mitgliederversammlungen oder Veranstaltungen abzuhalten. Wir mussten alle Veranstaltungen seit März wegen des Ansteckungsrisikos absagen. Dadurch ist das gesamte Vereinsleben außer Kraft gesetzt worden. Über E- Mail, Internet und Telefon haben wir versucht trotzdem einige Themen und Probleme weiter anzusprechen. Hier ein kleiner Auszug aus dem Geschehen in Wanheim-Angerhausen, an dem wir beteiligt waren:

  • Aktuelles Thema ist der Hallenbau auf der Enklave an der Ehinger Straße unterhalb unseres Highlights Tiger & Turtle. Mit großer Empörung und vielen Protesten hat die Bürgerschaft auf die Verschandelung unseres Duisburger Aushängeschilds hingewiesen. In der Presse, im Funk und im Fernsehen haben wir und viele Andere versucht den Hallenbau zu verhindern. Leider ohne Erfolg, da ein gültiger Bebauungsplan vorlag und keiner traute sich "König Staake" zu widersprechen. Wir wissen bis heute nicht was dort gelagert wird und wie der LKW-Verkehr sich weiterentwickelt. Wir haben einige Forderungen zum Hallenbau an Logport und die Stadt gestellt mal sehen, ob das Image der Stadt in dieser Angelegenheit etwas verbessert wird. (siehe Presseberichte dazu auf unserer Homepage -bv-wanheim.de)
  • Die Bodensanierung der Hausgärten in Wanheim-Angerhausen wurde durch die Firma Eggers abgeschlossen. Wanheim-Angerhausen ist kein Hotspot Gebiet mehr. Die Sanierung ist annähernd zufriedenstellend für viele Hauseigentümer durchgeführt worden.
  • Unser Dauerthema, die Ampel- und Schrankenanlagen, sind weiterhin ein Ärgernis. Alle Unzulänglichkeiten führen täglich zur Behinderungen nach Alt- Wanheim. Durch Corona hat sich hier eine zugesagte Ampeloptimierung verzögert und soll erst 2021 erfolgen. Wir haben Kontakt mit der zuständigen Stadtverwaltung aufgenommen und hoffen auf diverse Verbesserungen im nächsten Jahr. Bei einem Ortstermin wollen wir die Mängel bei den Schranken-Schließungen ansprechen.
  • Wie Sie aus der Presse erfahren haben, hat die Firma GNS Wanheim nach über 30 Jahren endlich verlassen und die Firma Sona hat wirtschaftliche Probleme. Wir haben die Forderung an die Politik gestellt mit dem neuen Eigentümer die Zufahrt über die Logport Einfahrt zu planen. Ein neues Tor zu Sona wurde bereits eingebaut. Es fehlt nur noch der dazu gehörige Straßenanschluss im Werk.
  • Ein Durchfahrverbot für LKWs auf der Wanheimer Straße ist aus Richtung Wanheimerort kommend wurde eingerichtet. Wir hoffen, dass dadurch der LKW Durchgangsverkehr unterbunden wird.
  • Durch die Corona Schließungen ist an unserer Sparkassen Zweigstelle schon jetzt der Schalterbetrieb eingestellt worden. Nur die Automaten können genutzt werden, alles andere muss in Buchholz oder Stadtmitte geregelt werden. Der Neubau der geplanten Süd Zentrale am Sittardsberg verzögert sich auch und kann noch nicht wie geplant gebaut werden.
  • Die Wiedereröffnung der Rheinlust Terrassen kommt auch wegen der Corona Krise nicht voran. Sie ist von einem Wanheimer Bürger gepachtet worden und wird auch von ihm betreut.
  • Das von allen Bürgervereinen unterstützte Vorhaben ein Erlebnisbad neben dem XXL Sportpark zu bauen ist aus vielerlei Gründen nach 14 Jahren gescheitert. Es wird noch Jahre dauern bis wir im Süden ein neues Hallenbad erhalten. Wir sind alle enttäuscht, dass unser gemeinsamer Kampf gescheitert ist.
  • Der Frust über die vielen Unzulänglichkeiten und Enttäuschungen äußerten sich nach meiner Meinung auch im Ergebnis der Kommunalwahl am 13. September.
    Aus dem Vereinsleben ist zu berichten, dass folgende Mitglieder in diesem Jahr verstorben sind:

    • Ruth Hennes,
    • Alfred Wrobel,
    • Horst Ropers,
    • Annemarie Hucks,
    • Hilde Smets und
    • Ellen Orschel.
  • Wir werden zu ihrem Gedenken am Volkstrauertag einen Kranz auf dem ev. Gemeindefriedhof an der Steinbrinkstraße niederlegen.
  • Noch eine Bitte unseres Kassierers; falls Sie ihren Jahresbeitrag noch nicht bezahlt haben, wegen des Gesundheitsrisikos, überweisen sie bitte den Beitrag auf unser Konto oder geben sie uns eine Einverständniserklärung zur Abbuchung des Beitrages von ihrem Konto.
  • Für Informationen schauen Sie auf unserer Homepage nach oder nehmen Sie bei Fragen oder Problemen Kontakt mit dem Vorstand auf.
    In diesem Sinne, bleiben sie gesund und halten sie Abstand. Überstehen sie die Pandemie, damit wir uns gesund im nächsten Jahr wieder treffen können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Theo Küpper

    im Namen des Vorstandes.

Bankverbindung:
Sparkasse Duisburg: IBAN-Nr. DE83350500000225001411.
BIC DuisDE33XXX
ID Nr. DE27ZZZ00000468963;
Steuer Nr.: 109/5975/0104