_______Presseartikel WAZ vom 15.07.2017_________

_______Presseartikel WAZ vom 11.07.2017_________

_______Presseartikel WAZ vom 11.07. 2017_________

_______Presseartikel WAZ vom 13.05.2017_________

_______Presseartikel WAZ vom 03.04.2017________

Riesige Thermoskanne versorgt Duisburg bald mit          _________________Fernwärme__________________

Wanheim.   Stadtwerke bauen im Süden einen 44 Meter hohen Warmwasser-Speicher. Die Wärme, die bei der Stromproduktion anfällt, wird hier zwischengelagert.

Der imposante Kühlturm der Stadtwerke in Wanheimbekommt Konkurrenz. In unmittelbarer Nähe entsteht ein 44 Meter hoher Warmwasser-Speicher, der nach dem Prinzip einer Thermoskanne funktioniert. Der Duschmesser dieser gigantischen Kanne beträgt 36 Meter.

Andreas Gutschek von den Stadtwerken stellte das Riesen Projekt jetzt auf der Jahreshauptversammlung des Wanheimer Bürgervereins in den Rheinlust-Terrassen vor. Das Interesse am Thema war riesig. Es mussten noch zusätzliche Stühle für dfie Zuhörer organisiert werden.

 

Baubeginn nach Ostern

Nachdem erste Rodungsarbeiten im öffentlichen zugänglichen Stadtwerke-Park abgeschlossen sind, kann nach Ostern mit dem eingenlichen Bau des Speichers begonnen werden, die Stadtwerke-Ingenieur Gutschek berichtete. Zwanzig Monate später soll die "Hightech-Thermoskanne" fertiggestellt sein und in Betrieb gehen.

Im Zuge der Energiewende wird das in Hochfeld betriebene Steinkohlekraftwerk der Stadtwerke im Frühjahr 2018 stillgelegt. Das moderne erdgasbetriebene Heizkraftwerk in Wanheim wird weiterbetrieben . Der neue Fernwärmespeicher mach dieses Gas-Heizkraftwerk dann noch wirtsscvhaftlicher.

Die bei der Stromerzeugung produzierte Wärme kann in der "Thermoskanne" zwischengespeichert und bei Bedarf in das Fernwärmenetz abgegeben werden. Das hat den Vorteil, dass diese Wärme dank des Speichersdann "abgerufen" werden kann, wenn  aus wirtschaftlichen Gründen (Preissituation an der Strombörse) die Stromproduktion zurückgefahren worden ist

Der Speicher kann 43000 Kubikmeter Wasser aufnehmen, eine unvorstellbar große Menge. "Das Wasssesssr wird mit einer Temperatur von mehr als 100 Grad eingespeist", erklärte Andreas Gutschek. Eine hochmodernen Zweizonenspeicher-Technologie gewährleistet, dass die Wärmetemperatur nahezu konstant bleibt und ein "Kochen des Wassers" vermieden wird. Rund 20 Mio Euro investieren die Stadtwerke in die neue Technik, mit der sie deutschlandweit technisch auf dem neuesten Stand sind.

Theo Küpper, der Vorsitzende des Wanheimer Bürgervereins, äußerte noch einen Wunsch:"Kann man den Speicher nicht noch zusätzlich optisch ansprechend gestalten, vielleicht mit dem MSV-Emblem oder dem Wanheimer Wappen?"

Küpper denkt an den Stadtwerke-Kühlturm, der nachts in seinem "grünen Outfit"  eine unübersehbare Wanheimer Landmarke darstellt. Andreas Gutschek konnt keine Zusage machen, aber dass dies technisch möglich sei, wollte er nicht ausschließen.

von Volker Poley.

 

_______Presseartikel WAZ vom 01.04. 2017________

_______Pferdekoppel wird zum Wohngebiet_________

Duisburg-Wanheim.   In Wanheim sollen 42 Einfamilienhäuser entstehen. Die ersten Entwürfe diskutierten die Bürger bei einer öffentlichen Beteiligung mit den Planern.
Vom Sportplatz zur Pferdekoppel zum Wohngebiet – so wird sie sein, die Entwicklung in Wanheim, im so genannten Wohnpark Neuenhof Teil B. 42 Einfamilienhäuser sollen auf dem Gelände zwischen der Düsseldorfer Landstraße und der Römerstraße entstehen. Im Rahmen ihrer Sitzung am Donnerstag hatte die Bezirksvertretung Süd alle interessierten Bürger zu einer „frühzeitigen Beteiligung“ in die Räume des Vereins für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung eingeladen. Dabei stellten Stadt und Planer das neue Wohngebiet vor – und nahmen hinterher zu den Fragen und Anregungen der rund 60 Anwesenden Stellung. Diese Anregungen werden in die weitere Planung einbezogen.
Kurzum: Es ist ein weiteres Fleckchen Grün, das in Duisburg zu Wohnraum umgewandelt werden soll. In der Vorlage ist es anders formuliert: Das wesentliche Ziel sei es, den Wohnpark Neuenhof in südlicher Richtung weiterzuentwickeln und fertigzustellen. So soll ein „Wohnquartier für Jung und Alt“ entstehen.

Anwohner schauen demnächst auf eine Wand

 

Eine Anwohnerin ist ganz direkt von den Plänen betroffen, sie meldete sich am Donnerstagabend zu Wort. Sie habe das Gefühl, dass auf die Belange der Menschen, die schon länger dort leben, nicht eingegangen werde. „Wir würden demnächst auf eine Wand schauen“, berichtet sie, vom Garten aus, komme es, wie es geplant ist. Kein Ausblick, nirgends. Und auch keine Sonne: „Dann kann ich meinen Pool zuschütten“, sagt sie. Udo Bentler vom Amt für Stadtentwicklung lenkte sofort ein: Bei den vorgestellten Plänen handele es sich nur um einen ersten Versuch: „Das ist nicht der Weisheit letzter Schluss.“
Peter Rattka sprach das Mischgebiet im südöstlichen Bereich angrenzend an das geplante Wohngebiet und die eventuell daraus entstehenden Konflikte zwischen Gewerbe und Wohnen, sprich Lärm, an. Udo Bentler versicherte: „Es wird ein Gutachten in Bezug auf die Lärmbelastung geben.“ Für alle Bürger einsehbar, wenn es denn fertig ist.
Frage nach mehr Infrastruktur
Theo Küpper, Vorsitzender des Bürgervereins Wanheim-Anger-hausen, fragte nach einer Anbindung des Baugebietes an die Römerstraße. Das werde geprüft, so die Planer. Theo Küpper fragte dann aber auch: „Ist da nicht ein bisschen mehr Infrastruktur hinzubekommen?“ – und meinte damit beispielsweise einen Kiosk, einen Bäcker oder einen kleinen Lebensmittelladen. Die Planer müssen passen – in der näheren Umgebung seien ausreichend Angebote vorhanden.
Die Einfamilienhäuser sollen in Form von Einzel- und Doppelhäusern mit einem Satteldach und so genannte Ketten-Atriumhäuser mit Flachdach (sie sind vergleichbar mit Bungalows) gebaut werden. Erschlossen wird das Baugebiet über die Düsseldorfer Landstraße und die Straßen Am Bierweg und Zum Eichelskamp. Investor ist die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft, mit der Planung ist IBS Ingenieurberatung Schödel aus Erkrath beauftragt. Die Größe der zu bebauenden Fläche beträgt insgesamt 14 890 Quadratmeter. Anderthalb bis zwei Jahre wird es dauern, bis das Bebauungsplanverfahren abgeschlossen ist.

________Presseartikel WAZ vom 28.03. 2017_______

_______Erster Spatenstich für 55 Wohnungen_______

Der erste Spatenstich an der Wanheimer Großbaustelle wurde gesetzt.2019 sollen Mieter in die insgesamt 55 Wohnungen einziehen können.

Sarah Schröer López


Duisburg-Wanheim.    In Wanheim wird gebaut. Bis 2019 soll ein Gebäude mit 55 Wohnungen entstehen. Ein Großteil davon soll öffentlich gefördert werden.
Ein gelber Bagger steht an der Forststraße, Ecke Neuenhofer Straße in Wanheim. Seine Schaufel gräbt sich in den Boden und legt die herausgehobene Erde auf einen Haufen. Bis jetzt ist noch nicht erkennbar, dass auf dem 3 000-Quadratmeter-Grundstück, auf dem ehemals ein Unteroffiziershaus und ein Bunker der britischen Rheinarmee standen, ein Gebäude mit 55 Neubauwohnungen enstehen soll.
Am Montag haben Oberbürgermeister Sören Link, Landtagsabgeordnete Sarah Philipp (beide SPD) und Gebag-Vorsitzender Bernd Wortmeyer den symbolischen ersten Spatenstich gesetzt.
Der Plan: ein gemischtes Quartier
Im Frühjahr 2019 sollen hier sieben frei finanzierte und 48 öffentlich geförderte Wohnungen bereit zum Einzug sein. Letzere sind für Menschen mit einem sogenannten Wohnberechtigungsschein gedacht. Den bekommen Menschen, deren Gehalt unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt. Der Quadratmeterpreis wird auf 5,25 Euro gesetzt. „Danach wird es aber nicht aussehen“, betont Wortmeyer und schwärmt von einem komplettverglasten Treppenhaus.
„Wir wollen hier ein gemischtes Quartier schaffen“, fügt OB Link hinzu. So sollen etwa in den sieben frei finanzierten Penthäusern, die zwischen 76 und 112 Quadratmeter groß sind, auch Leute mit höhrerem Einkommen wohnen. Die neuen Mieter sollen sich auch altersmäßig unterscheiden. Dass alle Einheiten barierrefrei werden sollen, spreche nicht nur Senioren an. „Das ist heute kein Abstempelkriterium mehr, sondern ein Qualitätskriterium“, sagt Gebag-Chef Wortmeyer.
Seit Anfang März laufen die Vorbereitungsarbeiten an der Baustelle. Der Grundriss für das Gebäude ist bereits erkennbar. In wenigen Wochen soll der Beton zum Einsatz kommen. Ein Kran steht dafür schon bereit.
Gebag möchte in Wanheim ein Service-Büro für die Mieter im Süden eröffnen
Die Kosten für das Bauprojekt: etwa 7 Millionen Euro, so die Gebag. Die Wohnungsbaugesellschaft plant aber noch mehr in Wanheim: Auf der Neuenhoferstraße, Ecke Düsseldorfer Landstraße soll ein Service-Büro für die Gebag-Mieter im Duisburger Süden entstehen. Ende diesen Jahres soll dafür der Bau beginnen. „Innerhalb der nächsten zwei Jahre will die Gebag 400 öffentlich-geförderte Wohnungen in Duisburg schaffen“, sagt Wortmeyer. Ein Teil davon soll auch im Süden enstehen, etwa auf dem ehemaligen Bahngelände in Wedau. Geld dafür kommt vom Land Nordrhein-Westfalen.
Allein 2016 gab es eine Finanzspritze in Höhe von knapp 30 Mio Euro für den sozialen Wohnungsbau. „Es ist durchaus realistisch, dass wir 2017 noch mehr bekommen“, so Link. Das langfristige Ziel: „Wir wollen Duisburg attraktiver machen, nicht nur für Duisburger, sondern auch für Leute von außerhalb,“, erklärt der OB. Nach Informationen der Gebag gibt es auch schon einige Interessenten für die Neubauwohnungen in Wanheim.

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So soll das neue Gebäude aufgebaut sein
Die 55 Wohnungen werden sich in einem großen, L-förmigen Haus befinden. Es soll insgesamt drei Eingänge und mehrere Aufzüge geben.
Vier Stockwerke und ein Staffelgeschoss soll das Haus haben. Vielleicht können die Bewohner der obersten Etage von ihren Wohnungen aus auf den Rhein blicken. Da sind sich die Planer noch nicht sicher.


Die einzelnen Wohnungen sollen zwischen 46 und 97 Quadratmeter groß sein. Sie sind für ein bis vier Personen gedacht. Die Penthäuser sind bis zu 112 Quadratmeter groß. Die Gesamt-Wohnfläche soll insgesamt 3 800 Quadratmeter betragen.

________Presseartikel WAZ vom 6.03 2017________

Wanheim.   Der frühere HKM-Arbeitsdirektor wird für sein Engagement geehrt. Er initiierte den Runden Tisch, die Barbarafeiern und den Dialog der Religionen

Jahreszeitlich leicht verspätet lud die Wanheimer SPD am Sonntag zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang ein. Im Mittelpunkt des Geschehens stand Peter Gasse. Er wurde mit dem Wanheimer Taler ausgezeichnet.

Zahlreiche Vertreter der Wanheimer Vereine und Politik-Prominenz hatten den Weg in die kürzlich neu eröffneten Rheinlustterrassen gefunden. Der Grund dafür war die Verleihung des Wanheimer Talers. Mit dieser Auszeichnung werden, wie der Ortsvereinsvorsitzende Hartmut Ploum deutlich machte, „Bürger geehrt, die sich in besonderer Weise um den Stadtteil verdient gemacht haben“. In diesem Jahr wurde die Ehrung dem Ende des Jahres bei HKM ausgeschiedenen Arbeitsdirektor Peter Gasse zuteil.
Peter Gasse bleibt Wanheimer

Duisburgs OB Sören Link übernahm die Laudatio für das Wanheimer Urgestein. Das konnte er nach dem Umbau des Vereinslokals, bei dem nun alle Vorschriften umgesetzt wurden, auch ganz ohne Probleme tun, wie der Hartmut Ploum augenzwinkernd versicherte: „Lieber Sören, du darfst dich hier jetzt ganz offiziell aufhalten, das ist kein Schwarzbau mehr.“

Link stellte besonders heraus, dass Peter Gasse immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger vor Ort hat. Er erwähnte den „Runden Tischs“, den der ehemalige HKM-Mann ins Leben gerufen hatte. In dieser Tischrunde werden Bürger über die Entwicklungen und Planungen des Stahlwerks informiert, dort dürfen auch aktuelle Probleme diskutiert werden.
Aufarbeitung der Zwangsarbeiter-Historie im Unternehmen

Gasse rief 2005 auch die viel beachteten Barbarafeiern ins Leben, bei denen Prominente aus Politik und Wirtschaft im Rahmen eines Gottesdienstes auf dem HKM- Gelände zu gesellschaftspolitischen Themen Stellung beziehen. Ebenso erwähnte Link den vom Ex-Arbeitsdirektor initiierte Dialog der Religionen“ sowie die Aufarbeitung der Zwangsarbeiter-Historie des Unternehmens. „Das sind alles Dinge, die nicht zwangsläufig zu den Aufgaben eines Arbeitsdirektors gehören“, so der OB.

Peter Gasse zeigte sich gerührt: „Diese Ehrung macht mich richtig stolz.“ Auf seinen Stadtteil lässt Gasse, der immer noch an der Buzstraße wohnt, nichts kommen: „Wanheim ist einfach schön, unsere Rheinpromenade ist die beste in ganz Duisburg.“ Alte Zeiten hat er nicht vergessen: „Wir wohnten in einer 35 Quadratmeter großen Wohnung, wenn Vater zur Schicht ging, kam ich nach Hause. Wir haben uns das Bett geteilt, dass war gar nicht schlimm.“ Humorvoll erinnerte er sich auch an die Jahre, als auf dem Gelände des heutigen Biegerparks noch Kühe weideten: „Da musste ich immer die Kuhfladen einsammeln, Vater brauchte die für seinen Garten.“

Presseartikel WAZ vom 9.02.2017

____Stadtwerke bauen riesigen Wasserspeicher_____

Die Duisburger Stadtwerke bauen auf dem Kraftwerksgelände in Wanheim einen großen Wasserspeicher – und legen ein Kraftwerk still.

Duisburgs größte Thermoskanne entsteht in Wanheim. Beim dortigen Gaskraftwerk bauen die Stadtwerke einen Fernwärmespeicher, 36 Meter im Durchmesser und 43 Meter hoch. 42 000 Kubikmeter Wasser sollen dort ab Ende 2018 bei Bedarf gespeichert werden.

Trotz der imposanten Daten: Der Kühlturm bleibt das herausragende Bauwerk des Kraftwerkskomplexes mit einer Höhe von 48 Metern und einem Durchmesser von 36 Metern an der Oberkante.
Fernwärme wird nur noch in Wanheim erzeugt

Erforderlich wird der Bau des Fernwärmespeichers in Folge der Energiewende. Für die Stadtwerke ist die Verstromung von Steinkohle nicht mehr wirtschaftlich, sie konzentriert sich daher auf die Erzeugung von Fernwärme. Im März 2018 wird das Kohlekraftwerk in Hochfeld daher abgeschaltet und Fernwärme nur noch in Wanheim erzeugt, wo die Stadtwerke 2005 ein Gaskraftwerk in Betrieb genommen haben. „Strom ist dann ein Abfallprodukt der Fernwärme-Produktion – früher war es umgekehrt“, sagt Stadtwerke-Sprecher Thomas Kehler. Rund 70 000 Fernwärme-Kunden hat das städtische Versorgungsunternehmen momentan, weitere sollen dazu kommen.

Ein Gaskraftwerk kann sehr flexibel betrieben, bei Bedarf schnell hochgefahren und auch wieder abgeschaltet werden. Zudem ist eine Netzverbindung zur Fernwärme-Schiene Niederrhein derzeit im Bau, über die industrielle Abwärme genutzt wird. Darüber kann zum Beispiel im Sommer Warmwasser bezogen werden, ohne das Wanheimer Kraftwerk anschmeißen zu müssen. Dort kann aber Strom erzeugt werden, wenn weder Wind weht noch die Sonne scheint, wenn also auch auskömmliche Preise für die erzeugte Energie bezahlt werden. Und die dabei anfallende Wärme könnte im neuen Behälter zur späteren Verwendung gespeichert werden. „Wir können dann sehr viel flexibler reagieren“, sagt Kehler.
Erste Vorbereitungen haben begonnen

Ende 2018 soll der Speicher zunächst im Probebetrieb starten und anschließend ans Netz gehen.

Erste Vorbereitungen zur Einrichtung der Baustelle haben bereits begonnen. An der Einfahrt zum Kraftwerk wurde gerodet, um Platz für die Baustellenfahrzeuge zu schaffen. Aus Rücksicht auf die Vegetationsperiode und die Brutzeit der Vögel müssen diese Arbeiten bis Anfang März abgeschlossen sein. Sowohl die Forstbehörde als auch das Umweltamt seien „eng mit in die Planungen einbezogen“, heißt es bei den Stadtwerken. So seien bereits im Vorfeld die Eingriffe in den am Kraftwerk gelegenen Park aus Artenschutz-Sicht als auch aus Sicht der Landschaftspflege untersucht und ein landschaftspflegerischer Begleitplan erstellt worden, in dem notwendige Ausgleichsmaßnahmen festgelegt wurden.
Parkflächen weiterhin nutzbar

Während der Bauphase werden zunächst rund 3500 Quadratmeter Parkfläche in Anspruch genommen. Die Nutzung des Parkgeländes durch die Bürger sei aber weiterhin möglich, teilt das Versorgungsunternehmen mit: „ Dauerhaft wird davon nur ein kleiner Teil bebaut beziehungsweise eingezäunt bleiben.“

Die anderen Flächen würden im Frühjahr 2019 wieder als Park hergerichtet und in Abstimmung mit Forstamt und der zuständigen Behörde aufgeforstet.

Presseartikel WAZ vom 20.01.2017

Strahlkraft von Tiger & Turtle besser nutzen


„Neugierige kommen von weit her nach Wanheim, um Tiger & Turtle zu sehen. Und die Stadt macht nichts draus", knüpft Theo Küpper, der Vorsitzende des Wanheimer Bürgervereins, an die Kritik an, die Peter Joppa, Geschäftsführer von Duisburger Kontor, kürzlich auf einem SPD-Neujahrsempfang äußerte. „Die Achterbahn auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe ist auf allen möglichen Titelblättern zu sehen. Diese Popularität muss man doch nutzen“, meint Küpper.

Er will Joppa nun um Unterstützung bitten. Schließung habe sich Duisburg Kontor auf die Fahnen geschrieben, das angeknackste Image der Stadt aufzupolieren. Tiger & Turtle biete reichlich Potential, das bisher verschenkt werde. „Warum veranstaltet man hier keine Konzerte oder Skateboard-Wettbewerbe oder Seifenkasten-Rennen?“, fragt der Mann aus dem Süden.Himmeltreppe und Ziegenpeter als Vorbilder

Im Rahmen der Duisburger Ideenbörse im Mai vergangenen Jahres hat der Wanheimer Bürgerverein bereits etliche Vorschläge eingereicht. Wie wär’s mit einer Himmeltreppe in der Art, wie sie auf der Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn zu finden ist? Die steile Stahltreppe dort wird von Sportlern ausgiebig genutzt. Angesichts der Haushaltslage bräuchte man dazu natürlich Sponsoren. Küpper denkt an die benachbarte Stahlindustrie.
Vorbild Ziegenpeter: Eine solche Gaststätte stellt sich der Bürgerverein auf dem freien Gelände von Logport II an der Ehinger Straße vor.
Vorbild Ziegenpeter: Eine solche Gaststätte stellt sich der Bürgerverein auf dem freien Gelände von Logport II an der Ehinger Straße vor.

Auf dem freien Gelände von Logport II an der Ehinger Straße schwebt dem Wanheimer eine Gaststätte mit Kinderspielplatz im Stil vom Ziegenpeter am Rheinpark vor: „Auch Toiletten könnte man dort bauen. Das wäre dringend erforderlich“.
Die großen Pläne brauchen einen starken Investor

Küpper ist klar, dass sich ein solches Projekt nicht von heute auf morgen verwirklichen lässt. Dazu müsste Logport erst einmal das Gelände abtreten. Und man müsste einen Investor finden, der bereit ist, ein solches Unternehmen zu finanzieren. Küpper: „Das geht nur für einen größeren Anbieter, der in der Lage ist, auch mal ein paar Schlecht-Wetter-Tage zu überstehen“. Vorläufig wird man wohl weiter mit dem Imbisswagen Vorlieb nehmen, der an schönen Wochenenden ein gutes Geschäft mit Kaffee und Würstchen macht.

Hinweisschilder zur Rheinpromenade und zum Biegerpark

Wesentlich leichter sind die Hinweisschilder zu realisieren, die Küpper vorschweben. „Wenn die Leute schon zur Hildebrand-Höhe kommen, sollen sie doch auch gleich auf der Rheinpromenade oder im Biegerpark vorbeischauen. Dazu müssen sie aber erst mal wissen, wie sie da hin kommen.“

Bei der Aufwertung der Halde denkt er nicht nur an Touristen, sondern auch an die Einheimischen. Wobei der Stolz des Ur-Wanheimers klar herauszuhören ist, wenn er von der chinesischen Reisegruppe erzählt, die er neulich am Fuße von Tiger & Turtle getroffen hat. Neben dem Kölner Dom stand auch die Wanheimer Achterbahn auf dem Besichtigungsprogramm der Chinesen.

Presseartikel WAZ vom 13.12.2016

Die Rheinlust-Terrassen haben wieder geöffnet.

Rheinlust-Terrassen machen wieder Lust auf den Rhein

Duisburg-Wanheim.   Mit der Traditions-Gaststätte Rheinlust-Terrassen kehrt ein wichtiger Stadtteiltreffpunkt zurück. Die Pächterin plant viele Veranstaltungen.

Auf diesen Tag mussten die Wanheimer länger als geplant warten. Eigentlich wollte Petra Schönfeldt, die neue Unterpächterin der Rheinlustterrassen, bereits Anfang 2015 in der Traditionsgaststätte in unmittelbarer Rheinnähe die erste Bierchen anzapfen. Erst jetzt aber kam es dazu: Mit mehr als einem Jahr Verspätung wurden die Rheinlustterrassen am Wochenende wiedereröffnet.

Dass die aktive Hobby-Karnevalistin ihr Handwerk versteht, war am Sonntag zu spüren. Der Andrang war überwältigend, nach kurzer Zeit waren Schankraum und Saal rappelvoll. Und das nicht nur, weil die neue Wirtin zum Einstand alle zu Currywurst, Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken eingeladen hatte. Die frühere Betreiberin des Café am Waldfriedhof will ab sofort „richtig Gas geben“: Die Silvester-Party ist bereits ausverkauft, natürlich wird auch am Rosenmontag die Post abgehen, und diverse Tanztee-Veranstaltungen sind ebenfalls schon fest eingeplant.
Voll war’s zur Neueröffnung der Rheinlust-Terrassen am Sonntag.
 
Ein Rechtsstreit legte die Rheinlust-Terrassen zwischenzeitlich lahm

Besucherin Henrike Meybohm ist heilfroh, dass die Rheinlust-Terrassen „ihren Dornröschenschlaf“ beendet haben: „Darauf haben wir lange warten müssen. Die Wiedereröffnung ist immens wichtig für den Stadtteil. Hier kann man nicht nur gemütlich ein Bierchen trinken, sondern auch wieder, wie früher, vielfältige soziale Kontakte pflegen.“

Die Wartezeit bis zur Wiedereröffnung begann mit einem Rechtsstreit: Ein Anwohner hatte wegen der von der Gaststätte ausgehenden Lärmbelästigung gegen die Trägergemeinschaft Wanheimer Vereine als Hauptpächter geklagt. Im Zuge dieses Rechtsstreits stellte sich heraus, dass für den Betrieb der Gaststätte, die auch von zahlreichen Vereinen des Stadtteils genutzt wird, keine ordentliche Betriebserlaubnis vorlag. „Damit nahm das Unheil seinen Lauf“, formuliert der langjährige Bürgervereinsvorsitzende Wilfried Hucks die Probleme, die danach auf die Trägergemeinschaft zukamen.
Stadt Duisburg hatte 1993 Gaststätten-Betrieb zugesichert

Dabei hatte man sich eigentlich auf die Stadt verlassen, die Eigentümer der Immobilie ist und 1993 den Wanheimern vertraglich zugesichert hatte, dass in den Räumen des ehemaligen Bürgertreffs eine öffentliche Gaststätte betrieben werden darf. „Da waren wohl alle Beteiligten etwas blauäugig, wir haben uns jedenfalls auf die städtische Genehmigung verlassen“, so der 84-jährige Hucks.

Doch Petra Schönfeldt, die sich zwischenzeitlich sogar arbeitslos melden musste, macht den Verantwortlichen keinen Vorwurf: „Das habe ich mir natürlich alles anders vorgestellt. Ich habe aber auch gesehen, dass sich alle sehr viel Mühe gegeben haben, damit es hier weitergehen kann.“
Teure Umbauten für Lärmschutz und Brandschutz

Zu tun war eine ganze Menge. Im Rahmen des Vergleichs mit dem klagenden Nachbarn musste nicht nur in den Lärmschutz investiert werden, im Zuge der neu zu beantragenden Nutzungsgenehmigung waren auch erhebliche – durchaus kostenintensive – Umbaumaßnahmen erforderlich, um den mittlerweile schärfer gefassten Brandschutzbestimmungen gerecht zu werden. Unter anderem mussten die Zugänge verbreitert, neue Türen eingebaut und ein zweiter Fluchtweg mit einer neuen Außentreppe realisiert werden.

All diese Maßnahmen sprengten den ursprünglich ins Auge gefassten Zeitplan erheblich. „Nach der Love-Parade-Tragödie sind die städtischen Behörden sehr genau. Da sind Gutachten einzuholen und langwierige Prüfverfahren abzuwarten, das dauerte halt alles seine Zeit“, erläutert der aktuelle Bürgervereinsvorsitzende Theo Küpper.

Als vor einer Woche endlich das lang erwartete Okay der Stadt kam, handelte Petra Schönfeldt blitzschnell: „Ich stand ja lange Zeit Gewehr bei Fuß.“ Ruckzuck war die Eröffnungsparty organisiert, Vereine eingeladen und die Wanheimer Bürger mobilisiert. Sie werden auch in Zukunft bestimmt wieder öfter kommen.
Die Öffnungszeiten der Rheinlust-Terrassen

Die Rheinlust-Terrassen, Rheinufer 37, haben ab sofort jeweils Dienstags bis Samstag von 14 bist 22 Uhr geöffnet.

Am Sonntag wird außerdem ein Frühstücksbuffet angeboten. Es läuft von 9 bis 12 Uhr. Hierfür ist eine Voranmeldung erforderlich: 0203/700737.

Presseartikel WAZ vom 05.10.2016

Presseartikel WAZ vom 29.09 2016

Presseartikel WAZ vom 18.08.2016

Hunderte Gärten im Duisburger Süden werden jetzt  saniert

Duisburg. Wegen hoher Cadmium- und Blei-Werte müssen 320 Hausgärten saniert werden. In der St.-Suitbertus-Siedlung haben die Arbeiten nun begonnen.

Die Sanierungsarbeiten in den Hausgärten der St.-Suitbertus-Siedlung haben begonnen. Seit Anfang der Woche wird der Bodenin 43 Gärten Abgetragen. Grund dafür ist eine zu hohe Schadstoffbelastung durch Staubniederschläge der ehemaligen Berzelius-Zinkhütte.

Etwa 320 Hausgärten in Wanheim und Hüttenheim müssen jetzt saniert werden. Die verseuchten Gebiete wurden in zwölf Sanierungzonen unterteilt.Die St-Suitbertus-Siedlung ist jetzt die erste, in der die Arbeiten begonnen haben."Hier ist die Belastung durch Cadmium und Blei besonders groß",begründet Projektleiterin Christiane Maxin vom AVV den Ablauf.

 

60 Zentimeter Boden werden abgetragen

Vor gut zwei Wochen hat der Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung die Baustelle an der Siedlung eingerichtet. Seit Anfang der Woche graben die Bagger den Boden in den Gärten im nördlichen Teil um. 60 Zentimeter der oberen Schicht werden abgetragen. Für den ersten Sanierungsabschnitt entspricht das etwa 8500 Tonnen. Sechs bis acht LKW sind bald täglich unterwegs, um den abgetragenen Boden zur Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen zu bringen. Ist der verseuchte Boden weg, wird eine zehn Zentimeter dcke Schotterschicht aufgetragen. Darauf kommt frische Erde.

Bis Ende November wollen Stadt und AVV mit den Arbeiten in der Wanheimer Siedlung fertig sein. "Das ist durchaus ein realistischer Zeitplan", betont Maxin. 2017 geht es mit der nächsten Zone weiter, 2019 sollen alle gut 320 Hausgärten saniert sein.

Bodenproben aus 639 Gärten

Ein kompletter Bodenaustausch wie in der St.-Suitbertus-Siedlung ist aber nur in der Hälfte der verseuchten Gärten notwendig."Teilweise reicht es auch offenen Boden zu verdecken, etwa durch Planzen oder Kies", weiß Maxin.Das hängt ganz von der Belastung ab. Aus insgesamt 639 Gärten wurden vor gut zwei Jahren Bodenproben genommen. Anschließend haben betroffene Hausbesitzer eine Sanierungsempfehlung bekommen.  "Bisher haben wir aber immer noch nicht von allen eine Rückmeldung. Darauf müssen wir weiter warten, bevor wir mit bestimmten Abschnitten beginnen können", klagtDr. Ralf Krumpholz, Umweltdezernent der Stadt Duisburg.

 

Die Kosten für die Sanierung in Höhe von 6,5 Millionen Euro übernimmt das Land über den AVV zu 80 Prozent. Die restlichen 20 Prozent trägt die Stadt. Von dieser Summe bekommen auch die Gärtner einen Teil, um ihre Gärten neu anlegen zu können: Für einen Quadradratmeter Rasenfläche bekommen die Anwohner fünf Euro, für einen Quadratmeter Zierbeet 25 Euro.

 

                                                                                                                                          Sarah Schröer Lopez

Die Sanierungsarbeiten in den Hausgärten der St.-Suitbertus-Siedlung haben begonnen. Seit Anfang der Woche wird der Boden in 43 Gärten abgetragen. Grund dafür ist eine zu hohe Schadstoffbela­stung durch Staubniederschläge der ehemaligen Berzelius-Zinkhütte.

Etwa 320 Hausgärten in Wanheim und Hüttenheim müssen jetzt saniert werden. Die verseuchten Gebiete wurden in zwölf Sanierungszonen unterteilt. Die St.-Suitbertus-Siedlung ist jetzt die erste, in der die Arbeiten begonnen haben. „Hier ist die Belastung durch Cadmium und Blei besonders groß“, begründet Projektleiterin Christiane Maxin vom AVV den Ablauf.
60 Zentimeter Boden werden abgetragen

Dr. Ralf Krumpholz, Umweltdezernent der Stadt Duisburg (links) und Roland Arnz, Geschäftsführer des AVV, mit dem Sanierungsplan für die St.-Suitbertus-Siedlung. Foto: Tanja Pickartz

Vor gut zwei Wochen hat der Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung die Baustelle an der Siedlung eingerichtet. Seit Anfang der Woche graben die Bagger den Boden in den Gärten im nördlichen Teil um. 60 Zentimer der oberen Schicht werden abgetragen. Für den ersten Sanierungsabschnitt entspricht das etwa 8500 Tonnen. Sechs bis acht Lkw sind bald täglich unterwegs, um den abgetragenen Boden zur Zentraldeponie Emscherbruch in Gelsenkirchen zu bringen. Ist der verseuchte Boden weg, wird eine zehn Zentimer dicke Schotterschicht aufgetragen. Darauf kommt frische Erde.

Bis Ende November wollen Stadt und AVV mit den Arbeiten in der Wanheimer Siedlung fertig sein. „Das ist durchaus ein realistischer Zeitplan“, betont Maxin. 2017 geht es mit der nächsten Zone weiter, 2019 sollen alle gut 320 Hausgärten saniert sein.
Bodenproben aus 639 Gärten

Ein kompletter Bodenaustausch wie in der St.-Suitbertus-Siedlung ist aber nur in der Hälfte der verseuchten Gärten notwendig. „Teilweise reicht es auch offenen Boden zu verdecken, etwa durch Pflanzen oder Kies“, weiß Maxin. Das hängt ganz von der Belastung ab. Aus insgesamt 639 Gärten wurden vor gut zwei Jahren Bodenproben genommen. Anschließend haben betroffene Hausbesitzer eine Sanierungsempfehlung bekommen. „Bisher haben wir aber immer noch nicht von allen eine Rückmeldung. Darauf müssen wir weiter warten, bevor wir mit bestimmten Abschnitten beginnen können“, klagt Dr. Ralf Krumpholz, Umweltdezernent der Stadt Duisburg.

Die Kosten für die Sanierungen in Höhe von 6,5 Millionen Euro übernimmt das Land über den AVV zu 80 Prozent. Die restlichen 20 Prozent trägt die Stadt. Von dieser Summe bekommen auch die Gärtner einen Teil, um ihre Gärten neu anlegen zu können: Für einen Quadratmeter Rasenfläche bekommen die Anwohner fünf Euro, für einen Quadratmeter Zierbeet 25 Euro.

Sarah Schröer Lópe

Hunderte Gärten im Duisburger Süden werden jetzt saniert | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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Presseartikel WAZ vom 02.08. 2016

Förderverein könnte Kirche St. Suitbert übernehmen

Wanheim. Der Förderverein der Kirche St. Suitbert überlegt, das Gotteshaus selber zu unterhalten. Die Gespräche mit den Römisch-Orthodoxen laufen aber weiter.

Seit die Nachricht über eine mögliche Vermietung der Wanheimer Kirche St. Suitbert an die Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde Duisburg in der Welt ist, diskutieren die Wanheimer Katholiken verschiedene Varianten ihrer Zukunft. Die Gemeindemitglieder können sich eine gelebte Ökumene mit den Rumänisch-Orthodoxen gut vorstellen, ein Gotteshaus, das sich beide Konfessionen teilen, ein Miteinander. Doch es gibt auch noch eine weitere Alternative.

Der Gemeinderat will einen Antrag auf Einsicht in die Bücher stellen. Das Ziel: einen Überblick über die laufenden Kosten für den Unterhalt der Kirche und des Gemeindezentrums zu bekommen. „Wir stellen uns die Frage, ob der Förderverein die Kirche nicht auch alleine unterhalten kann“, erläutert Michael Wimar, Schatzmeister im Förderverein von St. Suitbert. Er fügt hinzu: „Wir wollen das Gotteshaus unter allen Umständen erhalten.“ Allerdings: Ganz konkret sind die Pläne noch nicht, dafür ist es noch zu früh. Wichtige Antworten auf drängende Fragen können noch nicht eindeutig beantwortet werden: Wenn der Förderverein Kirche und Gemeindeleben trägt, wer hält dann die Messe? Wie oft können dann noch Gottesdienste gefeiert werden? Ist das Bistum einverstanden mit der Lösung?

Dass die Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde, die derzeit noch in Neudorf sitzt, bald in Wanheim neuen Raum findet, ist für Wimar aber nach wie vor nicht ausgeschlossen. Im Gegenteil: „Unser Bemühen ist weiterhin, mit ihnen zusammen zu kommen. Wir wollen, dass die Gemeinde erhalten bleibt, und sind zu jedem Kompromiss bereit“, sagt er. Michael Wimar spricht nicht nur für sich, sondern auch für viele andere Gemeindemitglieder. Sie hoffen auf eine Einigung, sehen eine Chance in dem, was da kommen könnte.


Ökumene als Bereicherung

Das sieht auch Hannelore Haßelkamp so, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. „Die Gemeinschaft in der Ökumene zu leben, ist eine gute und schöne Lösung“, sagt sie. Sie sieht es als Bereicherung, wenn denn die Rumänisch-Orthodoxen wirklich an die Molbergstraße kommen. Hannelore Haßelkamp fasst zusammen: „Wir sind wirklich optimistisch.“ Aber es geht auch darum: „Wo findet man einen gemeinsamen Nenner?“, fragt Haßelkamp. Ob die Vorstellungen zum Glauben, zum Leben, die Einstellung zu selbigen übereinstimmen, ist die Fragestellung, unter der die nächsten Treffen und Gesprächsrunden stehen.

In den kommenden Wochen ist ein erstes Treffen mit Vertretern der Rumänisch-Orthodoxen Gemeinde und Vertretern von St. Suitbert geplant. Dann erhoffen sich Wimar, Haßelkamp und die anderen Gemeindemitglieder ein wenig mehr Klarheit.

Zuletzt hatten viele Angehörige empört auf die Nachricht reagiert, die Rumänisch-Orthodoxe Gemeinde könnte die St. Suitbert mieten. Pfarrer Roland Winkelmann hatte diese Nachricht in einer Gemeindeversammlung vor vier Wochen überbracht.
                                                                                                   Annika Matheis

Presseartikel WAZ vom 22.07. 2016

Rheinlust-Terrassen in Wanheim immer noch geschlossen

Wanheim.   Erst der Wechsel der Unterpächterin brachte es zutage: Der dortigen Gastronomie fehlte offenbar immer schon die Baugenehmigung. So fehlt eine zweite Außentreppe als zweiter Rettungsweg.

Sommer und Sonnenschein – da bekommt man doch glatt Lust auf ein kühles Bier, gerne auf einer schönen Terrasse am Rhein. Solche Lokalitäten gibt es durchaus, zum Beispiel an der neu gestalteten Rheinpromenade in Wanheim. Der Haken: Die Rheinlust-Terrassen an der Kalkumer Straße sind immer noch fürs Publikum geschlossen und beim Wanheimer Kanu-Club (WKC), dem direkten Nachbarn, bekommen nur Vereinsmitglieder etwas zu trinken. „Mir hat man neulich gesagt, wenn ich ein Bier trinken will, müsste ich in den Verein eintreten“, erzählt ein Passant. Er ist dann doch kein Kanute geworden, sondern trinkt sein Bier auf einer der Bänke an der Promenade, wenn er den Schiffen zugucken will.

Die Tische des WKC sind eingedeckt, im Außenbereich der Rheinlust-Terrasse stehen jedoch keine Stühle mehr. Petra Schönfeldt, die die Gastronomie der Rheinlust-Terrassen übernehmen will, hofft, noch im August den Ausschank eröffnen zu können. Eine Schank-Erlaubnis konnte sie allerdings immer noch nicht beantragen. Ein entscheidendes Hindernis: die Baugenehmigung für einen zweiten Rettungsweg. Der Antrag liegt schon länger bei der Stadt, die Vorbereitungen für einen komplett neuen Notausgang, eine zweite Außentreppe, sind getroffen. „Wenn wir die Genehmigung haben, ist das eine Sache von zwei Wochen“, sagt Wilfried Hucks von der Trägergemeinschaft der Wanheimer Vereine, die die Rheinlust-Terrassen vom städtischen Immobilien-Managent (IMD) gepachtet hat. Zu ihr gehören außer dem Heimat- und Bürgerverein der Sängerbund Thyssen Wanheim, der SPD-Ortsverein, die SPD-Senioren und ein Sparclub. Die Gemeinschaft zahlt nur einen symbolischen Mietzins an die Stadt. Dafür müssen die Träger sich um die Instandhaltung des Gebäudes kümmern. Petra Schönfeldt wiederum ist die Unterpächterin bei der Trägergemeinschaft.

Beim Lärmschutz hat die Trägergemeinschaft inzwischen nachgerüstet. Auf der Terrasse wurde ein abgeschirmter Bereich für Raucher geschaffen, damit die Unterhaltungen der qualmenden Gäste auch spät am Abend niemanden stören. Denn ein Nachbar hatte wegen Lärmbelästigung geklagt, der Rechtsstreit wurde vor dem Verwaltungsgericht mit einem Vergleich beendet (wir berichteten).

Nun läuft die Beteiligung der Nachbarn an der Neueröffnung, so Stadtsprecherin Susanne Stölting. Einen Termin für eine Wiedereröffnung kann sie nicht mitteilen: „Da noch nicht klar ist, ob und welche Einwendungen der Nachbarn eingehen, ist es schwierig, einen genauen Zeitpunkt zu nennen, zu dem die Genehmigung erteilt wird“, sagt sie.

Rund zehn Jahre war die Gastronomie verpachtet. 2008 übernahm der Kanu-Club den Gastbereich. Die Kanuten renovierten die Rheinlust-Terrassen anfangs mit viel ehrenamtlichem Engagement. Man hatte große Pläne, wollte einen Aufzug einbauen und baute eine schöne Terrasse mit Platz für 90 Gäste direkt am Rhein. Sie sollte ursprünglich sogar überdacht werden. Doch diese Terrasse ist nie in Betrieb gegangen.

Nun hofft man, dass zumindest die obere Terrasse bald geöffnet werden kann. Dazu muss der zweite Fluchtweg genehmigt und abgenommen werden. Dieser zweite Rettungsweg, so Stadtsprecherin Susanne Stölting, hätte eigentlich schon längst eingebaut sein müssen, bereits zu Zeiten, als die Rheinlust-Terrassen noch fürs Publikum geöffnet waren. „Es gab bisher nie eine Genehmigung für die ausgeübte Betriebsform. Das heißt, der bisherige Zustand war keineswegs in Ordnung“, sagt die Stadtsprecherin.

Gabriele Beautemps

Presseartikel WAZ vom 04.Juli 2016

Erfolgreiche Wiederbelebung: Der neue Klompenball kommt an Süd Erfolgreiche Wiederbelebung: Der neue Klompenball kommt an 04.07.2016 | 05:34 Uhr Wanheim. Die Idee, den traditionsreichen „Klompenball“ im Rahmen des SV Wanheim -Sommerfestes wieder aufleben zu lassen, kommt offensichtlich prima an. Als am Sonntag pünktlich um 14 Uhr Holger Andrees das Schubkarrenrennen startete, wurden die Akteure von vielen Besuchern angefeuert. Auf diese Weise - die Königskandidaten transportieren ihre Partnerin so schnell wie möglich über den Parcours - wird seit der Wiederbelebung im Jahr 2014 das Königspaar ermittelt. Das erste Mal fand das Klompen-Fest 1950 statt. Damals wurde das Wanheimer „Herrscherpaar“ noch ernannt. Erste Majestät war der Kohlenhändler Wilhelm Hagenacker, der seine Königin, die in Wanheim unvergessene Tilla Kaufmann, während des Festumzugs auf der Schubkarre durchs Dorf - natürlich in echten Klompen - schob. Organisatorin Henrike Meybohm kennt noch die Jahre, als beim dreitägigen Volksfest die Lords oder Wolfgang Petry auftraten. Am Schluss beteiligten sich immer weniger Vereine an der Veranstaltung. Im Jahr 2010 war dann endgültig Schluss. So ganz ohne Klompenkönig wollten die Wanheimer dann aber doch nicht leben, vier Jahre später nahmen die Verantwortlichen des SV Wanheim 1900 das Heft in die Hand und integrierten den Klompenball in ihr Sommerfest. Und die Schubkarren kamen auch wieder zum Einsatz, jetzt in Form eines Wettbewerbs, bei dem die Gewinner zum neuen Königspaar ausgerufen wurden. In diesem Jahr bewarben sich vier Paare, die über Vorläufe sich für das Finale qualifizierten. Für die Besucher war das ganze ein Mordsspaß. Schnellste auf der Rundstrecke waren Claudia Meinberg und Freddy Hansmeyer. Kommentare Kommentar schreiben Erfolgreiche Wiederbelebung: Der neue Klompenball kommt an.

 

Wanheim. Die Idee, den traditionsreichen „Klompenball“ im Rahmen des SV Wanheim -Sommerfestes wieder aufleben zu lassen, kommt offensichtlich prima an. Als am Sonntag pünktlich um 14 Uhr Holger Andrees das Schubkarrenrennen startete, wurden die Akteure von vielen Besuchern angefeuert. Auf diese Weise - die Königskandidaten transportieren ihre Partnerin so schnell wie möglich über den Parcours - wird seit der Wiederbelebung im Jahr 2014 das Königspaar ermittelt.

Das erste Mal fand das Klompen-Fest 1950 statt. Damals wurde das Wanheimer „Herrscherpaar“ noch ernannt. Erste Majestät war der Kohlenhändler Wilhelm Hagenacker, der seine Königin, die in Wanheim unvergessene Tilla Kaufmann, während des Festumzugs auf der Schubkarre durchs Dorf - natürlich in echten Klompen - schob. Organisatorin Henrike Meybohm kennt noch die Jahre, als beim dreitägigen Volksfest die Lords oder Wolfgang Petry auftraten. Am Schluss beteiligten sich immer weniger Vereine an der Veranstaltung. Im Jahr 2010 war dann endgültig Schluss. So ganz ohne Klompenkönig wollten die Wanheimer dann aber doch nicht leben, vier Jahre später nahmen die Verantwortlichen des SV Wanheim 1900 das Heft in die Hand und integrierten den Klompenball in ihr Sommerfest. Und die Schubkarren kamen auch wieder zum Einsatz, jetzt in Form eines Wettbewerbs, bei dem die Gewinner zum neuen Königspaar ausgerufen wurden. In diesem Jahr bewarben sich vier Paare, die über Vorläufe sich für das Finale qualifizierten. Für die Besucher war das ganze ein Mordsspaß. Schnellste auf der Rundstrecke waren Claudia Meinberg und Freddy Hansmeyer.

 

 

 

Presseartikel WAZ vom 28 juni 2016

Wanheimer wollen ihr Gotteshaus behalten

Pfarrer Roland Winkelmann schenkte bei der Gemeindeversammlung reinen Wein ein: St. Suitbert soll an die rumänisch-orthodoxe Gemeinde vermietet werden. Heftige Diskussion

Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Duisburg interessiert sich für die katholische Kirche St. Suitbert. Seit sechs Monaten verhandelt sie mit der Pfarrei St. Judas Thaddäus über eine Nutzung des Gotteshauses. Diese Nachricht, die Pfarrer Roland Winkelmann am Sonntag der Gemeinde überbrachte, sorgt für erhebliche Unruhe. Die Wanheimer Katholiken wollen ihre Kirche behalten. Es entbrannte eine hitzige Diskussion über die Zukunft der Gemeinde.

Die rumänisch-orthodoxen Christen, die derzeit in der Kirche St. Anna in der Nähe der Zoos beheimatet sind, zeigten sich nach einer Begehung sehr interessiert an der Wanheimer Kirche. Da die Gemeindemitglieder aus dem ganzen Ruhrgebiet und vom Niederrhein zu Gottesdiensten zusammenkommen, ist die vergleichsweise zentrale Lage von St. Suitbert und die Parkmöglichkeit auf dem angrenzenden Marktplatz für die Interessenten attraktiv. Außerdem wäre der nötige Umbau im Kircheninneren bei ei­ner Übernahme des Gebäudes leicht zu stemmen. Der Altarraum könnte dank seiner Erkerbauweise leicht durch die Ikonenwand abgegrenzt werden.

„Es könnte ein Nutzungsüberlassungsvertrag über zunächst zehn Jahre abgeschlossen werden, der die rumänische Gemeinde dazu verpflichten würde, alle anfallenden Kosten zu tragen“, so Winkelmann.

Das bedeutet, dass die Gemeinde St. Suitbert die Kirche dann nicht mehr nutzen könnte. Was natürlich bei den Wanheimern auf Widerstand stößt. Es besuchen immer noch rund 150 Wanheimer Gläubige regelmäßig den Gottesdienst am Sonntag.

Sie müssten nach Huckingen oder Buchholz ausweichen. Dass etliche Kirchen der Pfarrei St. Judas Thaddäus geschlossen werden müssen, ist in Kirchenkreisen bekannt. Doch viele Gemeindemitglieder blendeten diese Perspektive, die dem Spardiktat geschuldet ist, bei der Versammlung aus.

Pfarrer Winkelmann versuchte, die Übernahme schmackhaft zu machen: „Immerhin würden hier weiterhin christliche Gottesdienste gefeiert, das wäre eine bessere Lösung als bei Maria Himmelfahrt“. Die Kirche in Hüttenheim ist seit Jahren geschlossen. Gemeindemitglied Hannelore Hasselkamp schlug eine Alternative vor: eine ökumenische Nutzung der Kirche durch Katholiken und Rumänisch-Orthodoxe, wie es sie bereits woanders gebe.

Die Diskussion zwischen dem Pfarrer und der Gemeinde erstreckte sich über Stunden. Gemeindemitglieder kritisierten fehlende Transparenz. Sie trauten ih­ren Ohren kaum, als der Pfarrer erklärte, dass die Gespräche mit der orthodoxen Gemeinde bereits seit sechs Monaten laufen würden, während unter den Wanheimer Katholiken erst seit zwei Wochen entsprechende Gerüchte die Runde machen.

Die entstandene Frontenbildung in der Gemeinde war unübersehbar. So wurde der Pfarrei St. Judas Thaddäus vorgeworfen, die Wanheimer mit Absicht ausbluten zu lassen.

Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. So oder so wurde deutlich, dass St. Suitbert radikale Veränderungen bevorstehen. Horst Ambaum, der die Moderation übernommen hatte, versuchte am Schluss zu vermitteln. Er stellte in Aussicht, dass die Gemeinde künftig besser einbezogen werde und die Diskussion offener laufe.

Jonas Schlömer

Presseartikel WAZ vom 25 Juni 2016

 

Bodenaustausch: Regel für Entschädigung gefunden

 

 

Wanheim/Hüttenheim. In 281 privaten Gärten muss mit Schwermetallen belasteter Boden entweder ausgetauscht oder besser überdeckt werden. Für die Betroffenen gibt es eine nach Größe und Bepflanzung jedes Gartens berechnete Entschädigung. Das teilt Dr. Ralf Krump-holz, der Umweltdezernent der Stadt, jetzt mit. Am vergangenen Mittwoch hatte die nichtöffentlich tagende Bürgerarbeitsgruppe zum Thema erneut im Bezirksamt am Sittardsberg beraten, wo Krumpholz das ebenfalls bekanntgab.

Der Beigeordnete rechnet auch nicht mit größeren Verzögerungen bei den Arbeiten. „Unser Zeitplan steht. Wir gehen davon aus, dass wir ihn einhalten“, erklärte er, auch wenn er ehrgeizig sei. Bis 2019 sollen die Arbeiten demnach abgeschlossen sein. Allerdings würden die für 2017 zur Sanierung vorgesehenen Gärten erst im Herbst und nicht schon im Frühjahr bearbeitet. Zu einer Gesamtverzögerung komme es dadurch jedoch nicht, weil die eigentliche Sanierung der Gärten ohnehin nicht so lange dauere. „Die vorangehende Planung ist viel zeitintensiver“, so der Umweltdezernent.

Wichtigste Neuigkeit des Abends sei die Entschädigung der betroffenen Garteneigentümer gewesen. „Wir haben jetzt eine Regelung für eine Pauschale gefunden“, erklärte der oberste städtische Umweltschützer. Danach soll es fünf Euro je Quadratmeter betroffener Rasenfläche für eine Neuanlage geben. Das wären also bei 100 Quadratmetern Rasenfläche 500 Euro. Für jeden Quadratmeter Beete mit Sträuchern oder Bäumen sind 25 Euro Entschädigung vorgesehen. Das würde bei weiteren 100 Quadratmetern 2500 Euro ausmachen, bei zusammen 200 Quadratmetern betroffener Fläche also zusammen 3000 Euro.

„Das ist zwar kein Ersatz im Verhältnis 1:1. Aber man kann davon seinen Rasen neu anlegen“, so Krumpholz. Viele Bäume könnten ja auch erhalten werden. Sollten sie beseitigt werden müssen, würden Stadt und Altlastensanierungsverband AAV immerhin auch für das Fällen und den Abtransport die Kosten übernehmen.

Verständnis hat der Beigeordnete für Kritik betroffener Eigentümer, deren Gärten von der Belastung her nur gering unter den zugrundliegenden Schwellenwerten liegen, so dass sie entweder gar nicht betroffen sind oder nur vereinfacht geschützt werden. „Aber es gibt rechtlich keine andere Möglichkeit, weil ja sonst von der öffentlichen Hand die Kosten nicht übernommen werden können.“ AAV und Stadt tragen die Kosten für den Bodenaustausch und für Ab­deckungen im Verhältnis 80:20.

Noch nicht zufrieden ist der Beigeordnete mit dem Stand der Rückmeldungen zu dem Projekt. Alle Gar­tenbesitzer wurden angeschrieben. Aber rund 60 von ihnen haben sich noch nicht gemeldet. Krump-holz ruft sie jetzt dazu auf, das unbedingt zu tun, auch wenn sie Widerspruch gegen die Sanierung einlegen wollten. Schließlich übernehme die öffentliche Hand bei dem Projekt zu 100 Prozent die Kosten für den Bodenaustausch. Wer nachträglich saniere, bekomme diese Mittel nicht mehr.


 

Presseartikel WAZ vom 23 Juni 2016

Neuer Boden für Kindertagesstätte in Wanheim |

Das Außengelände des evangelischen Kindergartens in Wanheim.

Neuer Boden für Kindertagesstätte in WanheimWanheim. Bei der Bodensanierung sollte die Fläche vorgezogen werden. Aber das verzögerte sich. Seit Wochen wird auf die Freigabe des Materials gewartet. Am Mittwoch wurden die Arbeiten fortgesetzt

Neuer Boden für Kindertagesstätte in Wanheim Eigentlich hätte es schon 2015 losgehen sollen mit dem Bodenaustausch auf dem Gelände der evangelischen Kindertagesstätte an der Friemersheimer Straße. Doch der Bagger rollte erst Ende April dieses Jahres dort an. Was Eltern der Kinder jetzt aber ärgert, ist, dass auch die verspätet begonnenen Ar­beiten sich lange hinziehen und zuletzt wochenlang unterbrochen waren. Erst am Mittwoch wurden sie wieder aufgenommen.

Schließlich steht das Außengelände der Kita ausgerechnet in der warmen Jahreszeit für die Kinder nicht zur Verfügung. „Wir hatten gehofft, es würde früher losgehen“, sagt Pfarrer Friedrich Brand. Er rechnet aber schon bald damit, dass die Kinder dort wieder draußen spielen können. Bepflanzt werden soll das Gelände aber erst im Herbst.

Bis zu 60 Zentimeter tief ausgekoffert wurde das Außengelände schon vor Wochen. Es hat eine Größe von 200 bis 300 Quadratmetern. Warum sich die Wiederauffüllung dann so lange verzögert hat, erklärt Sabine Schidlowski-Boos vom Altlastensanierungsverband AAV in Hattingen. Für den AAV ist das Projekt der Auftakt für die große Bodensanierung in Wanheim und Hüttenheim. „Das angelieferte Erdreich muss ja bestimmten Anforderungen genügen“, sagt sie. Der für die Beete angelieferte Boden sei auch okay gewesen. „Aber der angebotene Boden für die begehbaren Laufflächen, rund 130 Kubikmeter, war es nicht“, berichtet die Pressesprecherin. Maßgeblich sei die Freigabe durch ein Untersuchungslabor. „Der Boden muss höchsten Anforderungen genügen.“ Die entsprechende Freigabe habe es erst jetzt gegeben. Seit Mittwoch wird das Material verfüllt.

„In 14 Tagen werden die Arbeiten beendet sein“, heißt es in der Kita. Dort ist man gespannt, ob alles wieder so schön wird wie vorher. Schließlich müsse auch Gras erst wachsen, müssten die Spielgeräte mit einem Fallschutz aus Rindenmulch versehen werden.

Eine weitere Sorge von Eltern kann Pfarrer Brand entkräften: dass nämlich die Kita selbst entscheide, welche Pflanzen dort gesetzt würden. „Nein. Wir haben für die Neugestaltung im Presbyterium ei­ne kleine Kommission gebildet“, berichtet der Pfarrer. Was die Verträglichkeit für Kleinkinder angeht, so habe man Vorsorge getroffen. Allerdings wird die Gemeinde wohl kein Fachunternehmen mit der Neuanlage beauftragen. Von viel Ei­gen­leistung ist da die Rede.

Das Kita-Personal bewertet die Verzögerung als weniger problematisch. „In jeder Veränderung steckt auch eine Chance“, heißt es. So habe man die Zeit ausgiebig für Spaziergänge im Ort und an den Rhein genutzt.

Martin Kleinwächter

Presseartikel WAZ vom 12 Mai 2016

Im Duisburger Süden fiel am Dienstagabend der Startschuss zur Ideen-Werkstatt-Serie, mit der nun nach der Auftaktveranstaltung im April allen interessierten Bürgern in den sieben Duisburger Stadtbezirken Gelegenheit gegeben wird, am neuen Leitbild für ihre Stadt mitzuwirken. HKM-Personalchef Peter Gasse, der die werkseigene Hüttenschenke als Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt hatte, freute sich genauso wie Oberbürgermeister Sören Link darüber, dass an diesem Abend rund 90 Bürger sich an dem Prozess, die Stärken ihrer Stadt herauszuarbeiten, beteiligen wollten. Dabei standen Süd-Themen im Vordergrund.
Tiger & Turtle

Theo Küpper, der Vorsitzende des Bürgervereins Wanheim, hatte gleich eine komplette Vorschlagsliste mitgebracht, wie man die Vorzeige-Landmarke Tiger & Turtle noch mehr in den Fokus rücken könnte: Küpper schlug vor, die Großplastik auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe mit Open-Air-Konzerten unterschiedlichster Art und anderen kulturellen Veranstaltungen aufzuwerten.
Verkehr

Einig war man sich bei den Süd-Bürgervereinen, dass nach wie vor für eine Entlastung durch den Werksverkehr im Bereich Wanheim und Mündelheim gesorgt werden muss. „Wir brauchen die Anbindung der B288 über den Mannesmann-Acker“, waren sich Theo Küpper und Rolf Peters (BV Huckingen) einig.

Nicht einig waren sich die beiden Vorsitzenden über den weiteren Ausbau der A524. Während Küpper den Ausbau zur besseren Verkehrslenkung des Schwerverkehrs für unerlässlich hält, hätte für Rolf Peters bereits am Autobahnkreuz Süd (Anschluss A59) Schluss mit dem Ausbau sein müssen.
Sechs-Seen-Platte

Für die parteilose Bezirksvertreterin Hannelore Bange ist das Freizeitgebiet Sechs-Seen-Platte ein Pfund, mit dem Duisburg wuchern kann. Die Wedauerin mahnt gleichzeitig an, Bürgeranliegen wirklich ernst zu nehmen, weitere Schauveranstaltungen brauche man nicht.
Der Strand am Masurensee soll frei zugänglich bleiben. Foto: Lars Fröhlich/Archiv Strand

Die Wedauerin Ulrike Gerritzen möchte gerne den freien Strand am Masurensee, der ihren Worten zufolge für ein „kulturelles Miteinander“ steht, im Zuge der Planung des neuen Wohngebietes auf dem ehemaligen Bahngelände erhalten wissen.
Natur

Dass nicht nur Naturschützer Heinz Kuhlen das von vielen Teilnehmern geschätzte grüne Duisburg erhalten will, machten auch Aussagen anderer Teilnehmer deutlich, die angesichts der zahlreichen Industrie- und Gewerbeflächen im Duisburger Süden davor warnten, noch mehr naturbelassene Freiflächen in Bauland umzuwandeln.

Volker Poley

90 Bürger liefern Ideen für den Duisburger Süden | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/90-buerger-liefern-ideen-fuer-den-duisburger-sueden-id11817429.html#plx1500925592

Presseartikel WAZ vom 9 April 2016

Sparkasse schließt fünf Geschäftsstellen im Duisburger   Süden

Im Süden Duisburgs wird es 2022 nur noch zwei Geschäftsstellen geben. SB-Terminals sollen sie zum Teil ersetzen. Filiale am Sittardsberg geplant.

Die Sparkasse Duisburg baut um. 2022 soll es im Stadtbezirk Süd nur noch zwei statt heute sieben Geschäftsstellen plus ein Beratungscenter geben. Wanheim, Ungelsheim, Bis­singheim und Serm sollen als Standorte ganz aufgegeben werden. Dafür wird es bei Rewe in Hüttenheim ein zusätzliches Selbstbedienungs-(SB)Terminal geben. Ulrich Schneidewind, für das Privatkundengeschäft zuständiges Vorstandsmitglied, begründet das mit dem in den letzten Jahren völlig veränderten Verhalten der Kunden .
Tagesgeschäft wird per Online-Banking erledigt

„Unser durchschnittlicher Kunde sucht heute nur noch einmal im Jahr eine Geschäftsstelle auf“, sagt der Manager. Und die Hälfte der Kunden erledige ihr Tagesgeschäft heute schon per Online-Banking im Internet, jeder Kunde rund 200 mal im Jahr. 30 mal im Jahr suche ein Sparkassen-Kunde im Schnitt den Geldautomaten auf.

Immer mehr Kunden tätigen ihre Geldgeschäfte online, immer weniger besuchen die Filialen. Die neue Technik überzeugt auch die Geldwäsche-Kontrolleure.

Deshalb tritt die Sparkasse bis 2022 bei ihren personalintensiven Geschäftsstellen den Rückzug an. Von den heute sieben Geschäftsstellen soll nur noch die in Großenbaum (Angermunder Straße) erhalten bleiben. Alle anderen werden geschlossen. Auch das Beratungscenter an der Angertaler Straße in Wanheim wird aufgegeben. Schneidewind: „Am Sittardsberg entsteht dafür eine neue zentrale Geschäftsstelle mit über 40 Mitarbeitern.“ Der genaue Standort für den Neubau steht aber noch nicht fest.
SB-Terminals statt Geschäftsstelle

Teilweise soll an den Stellen, an denen heute eine Geschäftsstelle besteht, ein SB-Terminal eingerichtet werden, damit die Kunden dort Bargeld abheben, Überweisungen ausführen oder ihren Kontostand abfragen können. So ist es nach den Plänen in der Sparkassen-Chefetage für Wedau, Huckingen und Mündelheim vorgesehen. In Mündelheim sucht das städtische Geldinstitut aber noch nach einem geeigneten Standort.

Auch für ein SB-Terminal sei eine bestimmte Kundenfrequenz erforderlich, gibt Vorstandsmitglied Schneidewind zu bedenken. Und daran fehle es in Ungelsheim wegen des nicht mehr vorhandenen Lebensmittelmarktes. Nach dem Vorbild der Kreissparkasse Köln soll es künftig ein fahrbares SB-Terminal in Form eines Transporters geben, der einmal in der Woche den Ungelsheimer Wochenmarkt anfahren soll. Das Projekt befindet sich aber noch in der Planung.

Auch Ortsteile, die bisher noch über ein SB-Terminal verfügen, sollen ersatzlos aufgegeben werden: Bissingheim, die Lindenstraße in Buchholz und Serm. Sie könnten ebenfalls künftig vom fahrbaren SB-Terminal bedient werden. Das neue SB-Terminal im Rewe-Markt in Hüttenheim soll schon im Herbst eingerichtet werden.

Presseartikel WAZ vom 5 April 2016

Kreuzung an der Anschlussstelle Huckingen wird                                  umgebaut

Wanheim/Huckingen.   Kreuzung wird im Zuge des Ausbaus der B288 zur A524 umgebaut. Die Brücke wird erneuert, die Ampelanlage wird durch eine abknickende Vorfahrt ersetzt.

Bis 2019 wird die B288 zwischen den Anschlussstellen Rahm und Huckingen zur A524 ausgebaut. Auf dem Weg zur Fertigstellung gibt es noch Hindernisse. Das berichtete jetzt der bei Straßen NRW zuständige Bauleiter Roland Schmidt auf einer Infoveranstaltung des Automobilclubs ACE und des Bürgervereins Wanheim. Das Kreuz Duisburg-Süd war früher eine Teststrecke für Straßenbeläge, so dass die alten Materialien erst entfernt werden mussten. Außerdem müssen drei Brücken erneuert werden, unter anderem die an der Anschlussstelle Huckingen.

Die dortige Kreuzung wird im Zuge der Bauarbeiten komplett umgestaltet, als einige der wenigen Konstanten bleibt die Tankstelle an der Rampe erhalten. Die Abfahrt von der B288/A524 in Richtung Breitscheid auf die Düsseldorfer/Duisburger Landstraße wird nach dem Ausbau nicht mehr möglich sein, die Ampelanlage an dieser Stelle wird durch eine abknickende Vorfahrt ersetzt. Der größere Radius der neuen Auf- und Abfahrtsrampen dient der Sicherheit, ein Mittelstreifen soll verhindern, dass Autofahrer versehentlich gegen die Fahrtrichtung als Geisterfahrer auffahren. Im Internet auf Google Earth lässt sich der Verlauf der neuen Rampen bereits nachvollziehen, da auf der Nordseite die Lärmschutzwand bereits vorhanden ist.
Der Besitzer eines Wohnhauses muss umziehen

Der zusätzliche Raum, der von den neuen Rampen in Anspruch genommen wird, betrifft lediglich ein Wohnhaus, dessen Besitzer bereits entschädigt worden ist. „Wenn er nicht hätte umziehen wollen, hätten wir aber auch einen baulichen Weg gefunden“, versichert Schmidt.

Ebenfalls der Sicherheit dient die Verbreiterung der zukünftigen A524 auf beinahe die doppelte Breite der vorhandenen Fahrbahn, inklusive eines Mittelstreifens mit Betonblockanden und Wasserabflüssen. Das führt dazu, dass die neue Fahrbahn in Richtung Breitscheid, die bisher nur auf dem Papier existiert, komplett neu aufgeschüttet werden muss. „Der Verkehr wird erst über die alte Fahrbahn laufen und später auf die neue umgeleitet, wenn wir uns um den Ausbau der Fahrbahn in Richtung Krefeld kümmern“, sagt Schmidt.

Abgesehen von den Arbeiten an der Fahrbahn, bei denen letztendlich 93 500 Tonnen Asphalt verwendet werden, wird es auch neue Lärmschutzwände an verschiedenen Brücken geben. So wird die Brücke über der Kaffeehött sechs Meter hohe Wände erhalten und dabei saniert werden, Baufälligkeiten seien der Grund, aber auch die Entscheidung des Bundes, die B8 als Schwertransportstrecke zwischen Siegen und Duisburg auszuweisen.

Jonas Schlömer

Fußgänger, Radfahrer und die wenigen Autofahrer auf dem Verloher Kirchweg bekommen es zur Zeit mit: An der Stelle, an der die alte Ölmühle stand, wird der Lauf der Anger verlegt. Die Ölmühle selbst ist mittlerweile ein eingetragenes Bodendenkmal auf Düsseldorfer Gebiet. Auf ungefähr 60 Metern Länge verläuft die Anger dort parallel zur Bundesstraße 288 - und steht damit deren Verbreiterung im Weg. „An genau der Stelle verläuft ja künftig die Fahrtrichtung Breitscheid der neuen Autobahn“, erklärt Bauleiter Roland Schmidt vom Landesbetrieb Straßen NRW auf Anfrage. Schließlich verdoppelt sich der Straßenkörper für die neue Autobahn in der Breite gegenüber der heutigen Bundesstraße.
Neue Fahrbahn drei Meter höher

„Als die B 288 gebaut wurde, bekam die Anger einen Durchlass in Höhe der alten Ölmühle“, berichtet Schmidt weiter. Zur Zeit wird der Bach in diesem Abschnitt wieder in sein altes Bett zurückverlegt. Denn damit kann auf den parallelen Verlauf direkt an der Schnellstraße verzichtet werden.

Schmidt: „Der Durchlass bleibt zwar, wo er heute ist, wird aber in eine neue Brücke integriert.“ Die Fahrbahn der neuen Autobahn selbst wird gegenüber der alten B 288 aber drei Meter höher.

Im November begannen die Vorarbeiten für diese Verlagerung mit archäologischen Untersuchungen. Die hochwasserfreien Flächen in der Region waren schon in vorrömischer Zeit besiedelt. Die Forscher suchten nach Spuren der Vergangenheit, bevor die Bagger sie zunichte machten. Im Mai sollen die Bauarbeiten nahe der Ölmühle abgeschlossen sein. Mit dem Beginn der Bauarbeiten für die drei neuen Brücken über die alte B 8, die Stadtbahnstrecke U 79 und die Anger rechnet der Ingenieur im Herbst.

Zuvor muss im künftigen nördlichen Ohr der neuen Anschlussstelle Huckingen ein Regenrückhaltebecken gebaut werden, damit die Baustelle überhaupt überschwemmungsfrei gehalten werden kann. „Die Arbeiten sollen Mitte April beginnen“, sagt Roland Schmidt. Er rechnet mit zehn Monaten Bauzeit. Auch sie werden von einem Team von Archäologen begleitet.

Schon seit Oktober 2015 wird an der 750 Meter langen und sechs Meter hohen Lärmschutzwand zwischen dem neuen Autobahnkreuz Duisburg-Süd und Rahm-West gebaut. Sie soll den Ortsteil vom Autobahnlärm abschirmen. Die Wand entsteht auf der Südseite der Autobahn. Voraussichtlich bis Juni dauern die Bauarbeiten dafür noch an.
Zwei Jahre Zeitverzug

Zwei Lücken müssen dabei vorerst offen bleiben: Auf den beiden Brücken über die Straße Zur Kaffeehött und die Bahnstrecke Duisburg - Düsseldorf müssen die vorhandenen zwei Meter hohen Lärmschutzwände durch die neuen Elemente ersetzt werden. „Dazu muss die Kaffeehött-Brücke aber verstärkt werden“, sagt der Bauleiter. Im Herbst werde mit den Bauarbeiten dafür begonnen. Bei der Bahnbrücke sei noch nicht einmal überprüft, ob auch sie verstärkt werden muss, um die höheren und schwereren Lärmschutzwände aufnehmen zu können. Allein für die Vorplanung der nötigen Streckensperrung rechnet Roland Schmidt seitens der DB Netz AG mit zwei Jahren Zeitverzug. „Die Bahn wird abwarten, bis sie selbst diese wichtige Strecke aus einem eigenen Grund wird sperren müssen.“

Erst dann könne die Lücke in der sechs Meter hohen Lärmschutzwand geschlossen werden.

Martin Kleinwächter

Der Umbau der B 288 dauert noch bis 2019: Die Verlängerung der A524 Richtung Westen reicht dann allerdings nur bis Huckingen. Arbeiten an der weiteren Strecke beginnen frühestens 2030. Die Antwort auf die wichtigsten Fragen – oder zumindest auf die interessantesten – gab Roland Schmidt von Straßen NRW am vergangenen Freitag auf den Rheinlustterrassen nach seinem eigentlichen Vortrag.

Der Bauleiter des Projekts B 8n/A 524 erklärte, dass mit einem Abschluss der jetzigen Baumaßnahmen zwischen Frühjahr und Sommer 2019 zu rechnen sei. Um den Abschluss der aktuellen Bauarbeiten ging es dabei wohlgemerkt, gemeint ist damit der Ausbau der B 288 zur A 524 zwischen der Anschlussstelle Rahm und der Anschlussstelle Huckingen.
Bis dahin keine größeren Arbeiten an der "restlichen" B288 bis Krefeld

Für den Rest der B288 auf Duisburger Stadtgebiet, also für die Strecke von der Anschlussstelle Huckingen bis zur Stadtgrenze mit Krefeld, gab es weniger gute Nachrichten. „Frühestens“ 2030 sei an den Ausbau dieses Streckenabschnitts zu denken, bis dahin sollen keine größeren Arbeiten an der „restlichen“ B 288 vorgenommen werden.

Das Gesamtvolumen der Arbeiten beläuft sich auf 69 Millionen Euro, davon wurden bisher etwa 45 Millionen Euro „verbaut“. Und trotz dieser astronomischen Summen, einer Bauverzögerung von mehreren Jahren und der unsicheren Zukunft der weiteren Strecke Richtung Krefeld freute sich Theo Küpper vom gastgebenden Bürgerverein Wanheim über die neuen Informationen, „schließlich haben wir ja 50 Jahre auf die A 524 gewartet“.

Jonas Schlömer

Der Umbau der B 288 dauert noch bis 2019: Die Verlängerung der A524 Richtung Westen reicht dann allerdings nur bis Huckingen. Arbeiten an der weiteren Strecke beginnen frühestens 2030. Die Antwort auf die wichtigsten Fragen – oder zumindest auf die interessantesten – gab Roland Schmidt von Straßen NRW am vergangenen Freitag auf den Rheinlustterrassen nach seinem eigentlichen Vortrag.

Der Bauleiter des Projekts B 8n/A 524 erklärte, dass mit einem Abschluss der jetzigen Baumaßnahmen zwischen Frühjahr und Sommer 2019 zu rechnen sei. Um den Abschluss der aktuellen Bauarbeiten ging es dabei wohlgemerkt, gemeint ist damit der Ausbau der B 288 zur A 524 zwischen der Anschlussstelle Rahm und der Anschlussstelle Huckingen.
Bis dahin keine größeren Arbeiten an der "restlichen" B288 bis Krefeld

Für den Rest der B288 auf Duisburger Stadtgebiet, also für die Strecke von der Anschlussstelle Huckingen bis zur Stadtgrenze mit Krefeld, gab es weniger gute Nachrichten. „Frühestens“ 2030 sei an den Ausbau dieses Streckenabschnitts zu denken, bis dahin sollen keine größeren Arbeiten an der „restlichen“ B 288 vorgenommen werden.

Das Gesamtvolumen der Arbeiten beläuft sich auf 69 Millionen Euro, davon wurden bisher etwa 45 Millionen Euro „verbaut“. Und trotz dieser astronomischen Summen, einer Bauverzögerung von mehreren Jahren und der unsicheren Zukunft der weiteren Strecke Richtung Krefeld freute sich Theo Küpper vom gastgebenden Bürgerverein Wanheim über die neuen Informationen, „schließlich haben wir ja 50 Jahre auf die A 524 gewartet“.

Jonas SchlömerDer Umbau der B 288 dauert noch bis 2019: Die Verlängerung der A524 Richtung Westen reicht dann allerdings nur bis Huckingen. Arbeiten an der weiteren Strecke beginnen frühestens 2030. Die Antwort auf die wichtigsten Fragen – oder zumindest auf die interessantesten – gab Roland Schmidt von Straßen NRW am vergangenen Freitag auf den Rheinlustterrassen nach seinem eigentlichen Vortrag.

Der Bauleiter des Projekts B 8n/A 524 erklärte, dass mit einem Abschluss der jetzigen Baumaßnahmen zwischen Frühjahr und Sommer 2019 zu rechnen sei. Um den Abschluss der aktuellen Bauarbeiten ging es dabei wohlgemerkt, gemeint ist damit der Ausbau der B 288 zur A 524 zwischen der Anschlussstelle Rahm und der Anschlussstelle Huckingen.
Bis dahin keine größeren Arbeiten an der "restlichen" B288 bis Krefeld

Für den Rest der B288 auf Duisburger Stadtgebiet, also für die Strecke von der Anschlussstelle Huckingen bis zur Stadtgrenze mit Krefeld, gab es weniger gute Nachrichten. „Frühestens“ 2030 sei an den Ausbau dieses Streckenabschnitts zu denken, bis dahin sollen keine größeren Arbeiten an der „restlichen“ B 288 vorgenommen werden.

Das Gesamtvolumen der Arbeiten beläuft sich auf 69 Millionen Euro, davon wurden bisher etwa 45 Millionen Euro „verbaut“. Und trotz dieser astronomischen Summen, einer Bauverzögerung von mehreren Jahren und der unsicheren Zukunft der weiteren Strecke Richtung Krefeld freute sich Theo Küpper vom gastgebenden Bürgerverein Wanheim über die neuen Informationen, „schließlich haben wir ja 50 Jahre auf die A 524 gewartet“.

Jonas Schlömer
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04.04.2016
18:56
A524 wird in Duisburg "frühestens" im Jahr 2030 ausgebaut
von Dorander | #2

Unabhängig von den m.E. unverantwortlichen Verzögerungen beim Abschluss der Baumaßnahme AK Duisburg-Süd (incl. Autobahnanschluss DU-Huckingen) ist der...
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A524 wird in Duisburg "frühestens" im Jahr 2030 ausgebaut | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/ausbau-der-a524-fruehestens-im-jahr-2030-id11701397.html#plx167958155

                Presseartikel vom 11 März 2016

        Presseartikel: WAZ vom 25 Februar 2016

         Presseartikel: WAZ vom 30 Oktober 2015

                 Pressebericht: WAZ vom 21.08 2015

                Pressebericht: WAZ vom 19.08.2015

               Pressebericht: WAZ vom 23.07. 2015

               Pressebericht:WAZ vom 24.06.2015

                Pressebericht:WAZ vom 23.06. 2015

     Bericht Rheinlustterrassen.WAZ vom 20.06.2015 

Die Skulptur auf dem Giftmüll:  WAZ vom 27 April 2015


                                              WAZ Artikel vom 31. März 2015



Problemthema Südbad


                        Audi-Logistizentrum

Chaosampel


Duisburg, den 21.10.2014

Stellungnahme zur Drucksache 14-1170 vom 14.10.2014


Wir sind erfreut das wir nach 4 Jahren endlich eine Antwort auf unsere Eingabe erhalten.

Positiv haben wir zur Kenntnis genommen das die Stadtverwaltung in ihrer Zwischenantwort erkannt hat dass die Ampelanlagen mit den Schrankenschließanlagen ein nicht akzeptables Problem sind und dringend Handlungsbedarf besteht.

Die Vorgaben der DB Netz AG mit der Rotphase für Alle als Vorlaufzeit und die langen Schrankenschließzeiten werden einfach übernommen und hingenommen. Da fast alle Güterzüge der Werksbahn mit niedriger (<50 km/h) Geschwindigkeit fahren kann die Schrankenschließzeit wieder reduziert werden.

Hier zeigt sich die Ohnmacht und Hilflosigkeit der Stadtverwaltung gegenüber der

DB Netz AG. Diese Ohnmacht hat sich auch im vergangenen Jahr bei der Installation der Vollschranken gezeigt. Die Anwohner aus Alt- Wanheim hatten 4 Wochen mit der Ein- und Ausfahrt aus ihrem Stadtteil zu kämpfen.

Die Einrichtung der fehlenden Abbiegespur auf der Heiligenbaumstraße wurde von uns vor

5 Jahren vor der Einrichtung der neuen Ampelanlage mit dem Straßenumbau vorgeschlagen,

-aber leider von der Stadtverwaltung ignoriert.

In der Antwort vermissen wir außerdem eine Regelung für Notfälle bei Feuerwehr –und Notarzt Einsätzen. Dabei fragen wir uns was hat Vorrang, die Rettung von Menschenleben oder die Durchfahrt eines leeren Güterzuges?

Verbesserungen an der Ampelanlage Atroper Straße/ Ehinger Straße.

1. Bei der Ortsbegehung wurden die langen Wartezeiten an der Fußgängerampel Ehinger Str. aufgezeigt. Leider hat sich hier bei verschiedenen Ampelanschaltungen nicht viel verbessert. Die Ampeln über die Straßenbahngleise zeigen oft rot an ohne das irgendeine Gefährdung vorliegt. Insbesondere bei Ausstieg von Straßenbahn Fahrgästen dauert es viel zu lange bis

sie die Straßenbahngleise und die Ehinger Str. überqueren können.

Daher fordern wir eine Überprüfung und eine schnellere Reaktionszeit für die Fußgängerampeln zur Überquerung des gesamten Bereichs Ehinger Straße.

2. Als weiteres Problem wurde die Rechtsabbiegespur auf der Ehinger Straße/ Atroper Str.

angesprochen. Hier sollten die überflüssigen, kleinen Fahrradampeln außer Betrieb genommen werden um dadurch eine längere Grünphase für die Rechtsabbieger zu erreichen.

Diese kleinen Fahrradampeln werden sowieso von den Radfahren ignoriert und sind daher überflüssig. An der Kreuzung Heiligenbaumstr. wurden sie nicht installiert und können daher vor der Atroper Str. stillgelegt werden. Dann können die Rechtsabbieger ohne Probleme viel länger nach Alt-Wanheim abbiegen.

Nach dem heutigen Stand der Technik müsste es möglich sein die neuen Ampel- und Schrankenregelungsanlagen mit ihren modernen Überwachungseinrichtungen dem Verkehrsbedarf anzupassen und zu verbessern. Daher sehen wir noch weiteren Optimierungsbedarf - um die Umweltbelastungen, den Zeitverlust, die Energieverschwendung und die Staugefahr zu vermeiden.

Wir fordern alle Beteiligten wie die Fa. Siemens, die DB Netz AG und die Stadtverwaltung auf, ernsthafte Maßnahmen zur Problembehebung zu ergreifen um ein dauerndes Ärgernis zu beseitigen.


Theo Küpper


                                                        WAZ / NRZ 04. 08. 2014